Online-Tagebuch

Bald bald schon ist der Frühling wieder da…

Zur Einstimmung haben die Kinder heute bunte Frühlingsbilder gestaltet, mit einer neuen kreativen Maltechnik. Das Stempeln mit Wattestäbchen und das herumziehen des in die Farbe eingetauchten Fadens, ist einmal etwas ganz anderes als mit dem Pinsel zu malen. Die Kinder tauchen das Wattestäbchen in die Farben und stempeln anschließend auf das Blatt. Jeder Stempelabdruck ergibt ein unterschiedliches Muster und vielleicht sogar auch einen bunten Schmetterling oder viele bunte Frühlingsblumen… Der Fantasie ist freien Lauf zu lassen.

Verfasserin: Nadin

Erfahrungen sammeln mit dem Telefon

Zoë und Max erkunden auf der Gruppe Blau unsere Telefone. Sie interessieren sich im Moment sehr für die Knöpfe, die Drehscheiben und das Kabel. Gerne heben sie es hoch oder ziehen daran und schauen, wie weit sich der Hörer vom Telefon entfernen kann. Nicht nur die alten Telefone sind interessant, sondern auch unsere Handys, welche ebenfalls Knöpfe haben und leichter zu halten sind.

Verfasserin: Stefanie

 

Voll im Saft

Unsere italienische Lernende hat uns frische Orangen aus Italien mitgebracht. Mit diesen sonnengereiften Kostbarkeiten wollen wir unsere z’Nüni – Mahlzeit heute ganz besonders gestalten. Dazu gehört auch die Vorbereitung. Die prachtvollen Früchte werden betrachtet und ihr intensiver Zitrusgeruch mit unseren Nasen erkundet. Was für ein sinnliches Erlebnis. Nach und nach füllt sich der Glaskrug mit dem köstlichen Fruchtsaft.

Verfasserin: Marie-Christine

Wir singen den Frühling herbei

Wieder heisst es, der Frühling ist bald da. Auf der Gruppe Türkis sind wir rege damit beschäftigt, neue Lieder anhand von Singkarten einzuführen, welche zum Thema Frühling passen. Den Singkreis führen wir immer vor dem Mittagessen durch, ist aber für alle Kinder freiwillig. Die Gruppe kann sich versammeln, zur Ruhe kommen und es dient den Kindern als Orientierung, da sie wissen, dass nach dem Singkreis das Mittagessen ansteht. Ein Singkreis kann aber auch ganz spontan und nach Wunsch der Kinder entstehen, wie auf diesen Bildern zu sehen. Der Singkreis fördert das Gemeinschafts- und Rhytmikgefühl und die Sprache wird angeregt. Wir möchten den Kindern auch aufzeigen, dass es viele verschiedene Sprachen gibt und singen auch Lieder in anderen Sprachen. Die Bewegungslieder und Fingerverse sind ebenfalls hoch im Kurs. „Oh du goldigi Sunne, chumm doch wieder vüre“ singen wir hier und siehe da, es klappt.

Verfasserin: Alina

Was tun wenn…

Wenn es um Kinder geht, ist Sicherheit ein wesentlicher Teil der Betreuungsaufgabe. Kinder stellen sich gerne herausfordernden Aufgaben und sind neugierig. Zudem können sie aufgrund ihres Entwicklungsstandes, Situationen und auch Gefahren nicht einschätzen, wie es ein Erwachsener tun würde.
Aus diesem Wissen heraus ist es wichtig, die Welt aus der Sicht der Kinder zu betrachten und sich für den Ernstfall zu rüsten.
In der Kita Regenbogen machen wir aus diesem Grund regelmässig einen internen Nothelferkurs. Dabei steht besonders das praktische Üben im Fokus. In Rollenspielen, welche im Verlauf des Tages immer komplexer werden, üben wir konkrete Unfälle mit Schwerpunkt Sturz, Vergiftung, Verschlucken oder Ertrinken bei Kleinkindern. Dazu gehört das korrekte Handeln am verunfallten Kind, aber auch das Sicherstellen der Unfallsituation und die Betreuung der anderen Kinder.

Eine sehr wichtige Information möchte ich an dieser Stelle gerne mit dem Leser teilen:
144 ist die Notfallnummer. Mit Notfall wird oft eine akute und lebensbedrohliche Situation assoziiert. Manchmal sind Notfallsituationen aber auch nicht so eindeutig z.B. beim sekundären Ertrinken oder einem Sturz. 144 gibt auch gerne bei Unsicherheit Auskunft. Lieber ein Telefonat zu viel, als eines zu wenig.

Verfasserin: Marie-Christine

Wir bewegen uns zu verschiedenen Musikstilen

Heute haben wir uns im Bildungsbereich „Musik“ zu verschiedenen Musikstilen bewegt. Wir haben auf den Rhythmus der Musik gehört und dann mit den Chiffontüchern dazu getanzt. Je nach Musikstil haben wir unsere Bewegungen angepasst. Mal war es schnell und laut, mal langsam und leise.
 Unsere musikalische Reise haben wir mit klassischer Musik angefangen und sind dann weiter über Pop, Hip-Hop, Rock, Country, Guggenmusik bis hin zu traditionellen schweizer Kinderliedern. 
Mit dabei waren Elen, Seraina, Florentine, Rohan, Phina, Teo, Mailin und Amelia.

Verfasserin: Rebecca

Raumgestaltung

Bei den Kindern ist das Thema Doktor spielen sehr aktuell. Darum habe ich mich entschieden, den Bildungsraum „soziale Bezüge“ dem neuen Thema „Spital“ zu widmen. Im Spital hat es verschiedene Arztkittel und Hosen, um in die Rolle des Doktors oder der Ärztin zu schlüpfen. Der Arztkoffer enthält das 1. Hilfe-Set mit Verbänden, Mundschutz, Fiebermesser, Stethoskop, Spritzen etc. Die Bilder vom menschlichen Skelett und unseren Muskeln, sollen den Kindern die Möglichkeit geben, noch mehr ins Thema Anatomie einzutauchen.

Verfasserin: Claudia

Entwicklungsschemata

Entwicklungsschemata zeigen sich im scheinbar unabsichtlichen und ziellosen Tun der Kleinkindern im Freispiel. Bei diesen Verhaltensmustern stehen Erfahrung, Handeln, Selbstwirksamkeit und ästhetisches Vergnügen im Mittelpunkt.

Schemas haben ihren Ursprung in biologisch gegebenen Verhaltensmöglichkeiten und den Antrieb, diese auszuprobieren und einzusetzen. Sie legen sich damit Strukturen für das Verständnis und die Vorgänge der Welt fest und errichten sich somit ein eigens Weltbild. Schemas werden durch soziale und kulturelle Beeinflussungen geprägt, dadurch werden sie immer komplexer und koordinierter. So werden sie mit zunehmendem Alter nicht mehr als Schemas erkannt. Das heißt auch, dass sie nicht isoliert wahrgenommen werden können, sondern immer im Kontext betrachtet werden müssen. Denn sie stehen immer im Zusammenhang mit Gefühlen, Ideen und der Beziehung zum Gegenstand und den Menschen.

Es gibt 36 verschiedene Verhaltensmuster.

Hier die häufigsten:

 

·       gerade Linie

·       drehen / Rotation

·       transportieren

·       anhäufen und zerstreuen / verteilen

·       einwickeln – sich verstecken

·       durch etwas hindurch gehen

·       einfüllen

·       schichten

·       einzäunen / einhegen

·       verhüllen

·       verbinden

·       oben sein / obendrauf

·       Innen und Außen

·       Auf und Zu

·       balancieren / Gleichgewicht spüren

Momentan beschäftigen sich zwei Kinder sehr häufig und in verschiedensten Formen mit dem „sich verstecken“. Sowohl Ella wie auch Ella Soleil, habe ich in den letzten Monaten beobachtet und beide suchen sich häufig Verstecke, in denen sie abtauchen, ein paar Minuten verschwinden und dann wider auftauchen. Dies habe ich auf dem Bikri-Formular „bevorzugte Tätigkeit“ vermerkt. Des Weiteren habe ich von beiden Kindern eine Beobachtung in dieser Thematik gemacht und ausgewertet. Dies hat nun zur Folge, dass wir mehrere Verstecke für die beiden auf der Gruppe eingerichtet und ein Zelt auf der Gruppe angeschafft haben.

Verfasserin: Bea

Grosses Kino

Im Ernährungsbereich bereiten wir heute selbstgemachtes Popcorn zu, das wir dann wieder am Ende des Monats für unseren Marktstand gemeinsam mit den Kindern zubereiten. Der Marktstand läuft sehr gut und den Kindern macht es grosse Freude, an meinen Angeboten teilzunehmen und mitzuwirken. Wie immer bereite ich mein Angebot für die Kinder soweit wie möglichst vor, in der Fachsprache nennt man das auch „Mise on Place“. Wir bereiten zuerst eine grosse Kiste voll mit salzigen Popcorns zu und danach noch ein weiteres Gefäss mit süssen Popcorns, die wir später dann in Säckchen verpacken und im Marktstand zum Verkauf bereitstellen. Und weil die Kinder natürlich nicht nur gerne Popcorn zubereiten sondern auch gerne davon kosten, dürfen immer ein paar Kinder in der ganzen Kita vom selbstgemachten Popcorn verteilen. Das Geräusch des Aufspringens der Maiskörner, animiert die Kinder zum Lachen und sie sind mit ihrer Aufmerksamkeit voll und ganz mit dabei. Der ganze Ernährungsbereich riecht nach selbstgemachtem Popcorn und einige der Kinder, wie auch die Erwachsenen, gehen ihrem Geruchsinn nach und verweilen noch eine Zeit bei uns und sehen, staunen und hören, wie in dem Kochtopf die Maiskörner an den Pfannendeckel spicken. Ganz nebenbei werden bei meinen Angeboten neben dem Geruchssinn auch die anderen Sinne der Kinder angeregt und gefördert. Das Spannende ist, dass der Geruchssinn aus der Entwicklungsgeschichte wohl der älteste unserer Sinne ist, denn er nimmt dabei auch anatomisch eine Sonderrolle ein. Im Gegensatz zum Sehen, Hören, Fühlen und Schmecken, umgeht er den Thalamus. Seine Informationen kommen auf direktem Weg in den Mandelkernen und im Frontallappen an (die Anatomie des Duftes). Deswegen sind Gerüche für uns auch stets emotional besetzt. Wir empfinden sie als wohltuend oder widerlich, als beruhigend, ekelerregend oder eben belebend. Mich erinnert der Geruch von frischen Popcorn automatisch an den Besuch im Kino.

Verfasserin: Martina

Punkt, Punkt, Komma, Strich

Wir sind heute wieder kreativ und experimentieren mit Farben. Farben können nicht nur mit dem Pinsel gemischt werden. Mischversuche sind auf ganz unterschiedliche Arten möglich, wie in diesem Beispiel mit den Punkte-Stiften oder den Händen. Beim Mischen entsteht ein Fest der Farben und die Kinder können nach Herzenslust herum experimentieren. Viele kleine Künstler waren heute wieder am Werk und viele farbige Punkte sind am Ende zu sehen.

Verfasserin: Nadin