Gemeinsam erkunden wir mit den Kindern den Käferbergwald
8. April 2026
Was entdecken wir auf dem Waldboden?
Was sehen wir, wenn wir vermodernde Baumstrunke umdrehen?
Wie viele Hände braucht es um einen Baumstamm hochzuheben?
Sehen wir Tiere im Wald?
Diesen Fragen gehen wir auf den Grund und schon bald bekommen wir die ersten Antworten. Die jüngeren Kinder der Gruppe Lila sammeln fleissig kleine Stöcke und Blätter vom Waldboden auf und zeigen sie uns stolz. Die ersten grossen Baumstämme sehen wir schon bald auf dem Waldboden liegen und zusammen versuchen wir die Stämme anzuheben. Je nach Grösse des Stammes schaffen es die Kinder alleine oder mit unserer Hilfe. Ein paar der anderen Kinder, welche viel Kraft haben, drehen gemeinsam Baumstrunke um und entdecken Erstaunliches. Zuerst krabbeln vereinzelte Kellerasseln auf dem vermodernden Holz herum. Doch dann, plötzlich bewegt sich etwas Grösseres. Wir stellen fest, dass es sich um eine Kröte handelt. Die Augen der Kinder leuchten und sie freuen sich, das erste Tier entdeckt zu haben. Die Kröte bleibt nicht das einzige Tier, denn schon bald schlängelt sich ein Regenwurm aus der feuchten Erde. Wer getraut sich den Regenwurm in die Hand zu nehmen?
Zur Erinnerung schiessen wir ein Foto der Kröte. Zurück in der Kita drucken wir das Bild rasch aus, denn die Kinder freuen sich schon, es ihren Eltern am Abend zu zeigen.
Verfasserin: Corina
Die Osterwoche
6. April 2026
Im Zeitraum vom 20. März bis zum 2. April fand in unserer Kita die Osterzeit statt. Zu diesem Anlass haben meine Kolleginnen und ich die Kita festlich dekoriert und verschiedene thematische Angebote rund um Ostern vorbereitet. In der Gruppe Blau habe ich ein Angebot durchgeführt, bei dem ich den Kindern ein Bilderbuch über Ostern gezeigt und vorgelesen habe. In der Geschichte konnten die Kinder sehen, wie die Figuren Ostereier färben, einen festlichen Kuchen backen und die vom Osterhasen versteckten Eier suchen. Am Ende der Woche fand ein abschliessendes Angebot statt: Die Kinder suchten im Innenhof nach Schokoladeneiern. Diese durften sie anschliessend mit nach Hause nehmen. Zusätzlich wartete in der Gruppe ein Schokoladenhase auf sie, den sie während der Zvieri-Zeit essen konnten. Die Kinder hatten viel Freude an den Angeboten, waren sehr interessiert
und haben mit grosser Begeisterung teilgenommen.
Verfasserin: Kateryna (1. Lehrjahr)
Feinmotorische Herausforderungen
2. April 2026
Die älteren Kinder der Gruppe Gelb können sich momentan gut mit feinmotorischen Aufgaben beschäftigen. Vor allem Schere schneiden und Perlen auffädeln. Dazu nutzen wir grosse Holzperlen. Die Kinder präsentieren stolz ihre entstandenen Ketten. Mittlerweile mussten wir etwas kleinere Perlen kaufen, damit es für die Kinder weiterhin eine spannende Herausforderung bleibt.
Verfasserin: Alexandra
Übergänge im Kita Alltag
31. März 2026
Übergänge und wiederkehrende Rituale sind für Kinder von zentraler Bedeutung, da sie ihnen Orientierung, Struktur und Sicherheit im Tagesablauf bieten. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, dieses Thema vertieft zu betrachten und die entsprechenden Situationen fotografisch festzuhalten.
Nach dem Aufenthalt im Freien beziehungsweise nach der offenen Spielzeit gestalten wir den Übergang in der Regel mit einem gemeinsamen Singkreis oder erzählen eine Geschichte. Dabei berücksichtigen wir die individuellen Bedürfnisse der Kinder: Einige nehmen gerne am Singkreis teil, während andere noch das Bedürfnis nach freiem Spiel haben. Deshalb findet der Singkreis häufig im Bereich „Soziale Bezüge“ statt, während parallel dazu im Mechanik- und Konstruktionsbereich weiterhin Freispiel möglich ist.
Ein weiteres zentrales Ritual stellt das Schlagen des Gongs dar. Dies hat an diesem Tag Alicia übernommen. Dieses akustische Signal gibt den Kindern eine klare Orientierung und zeigt ihnen an, dass es nun Zeit ist, die Hände zu waschen und ihr Glas an der Trinkbar zu holen. Anschliessend begeben sich die Kinder in den Ernährungsbereich der Gruppe Rot. Mit diesem strukturierten Ablauf ist der Übergang vom Freispiel zur gemeinsamen Esssituation abgeschlossen.
Verfasserin: Stella (1. Lehrjahr)
Erste Erfahrungen mit dem Domino
26. März 2026
Perrine und Leone haben gemeinsam das Dominospiel kennengelernt. Nach einer kurzen Einführung haben beide schnell verstanden, dass passende Tiere aneinandergelegt werden müssen. Anfangs wurden sie dabei noch begleitet, doch schon nach kurzer Zeit konnten sie die Aufgabe selbstständig umsetzen. Perrine übernahm dabei zeitweise eine kleine unterstützende Rolle und half Leone mit einfachen Hinweisen.
Diese Spielsituation zeigt sehr schön, wie Kinder in diesem Alter lernen. Durch das Zuordnen der Tiere entwickeln Kinder wichtige Denk- und Wahrnehmungsfähigkeiten. Sie erkennen Gemeinsamkeiten und Zusammenhänge. Auch das gemeinsame Spiel ist bedeutsam. Die Kinder beobachten sich gegenseitig, lernen voneinander und unterstützen sich. Besonders schön ist zu sehen, dass Perrine Leone bereits kleine Hilfestellungen geben kann. Darüber hinaus zeigen beide Kinder Interesse, Konzentration und Ausdauer. Sie bleiben bei der Aufgabe, probieren aus und erleben Erfolg. Gleichzeitig wird auch die Feinmotorik gefördert, da die Dominosteine gezielt angelegt werden müssen. Insgesamt ist dies eine sehr wertvolle Spielsituation, in der die Kinder auf spielerische Weise wichtige Erfahrungen sammeln und sich in mehreren Bereichen weiterentwickeln.
Verfasserin: Ilenia
Violetter Broccoli
24. März 2026
Endlich stand die Broccoli-Ernte aus dem Kita-Hochbeet an. Wir nutzten wieder die Zeit, um auch die anderen Pflanzen anzuschauen und kennenzulernen, wie bspw. die Minze und Melisse zu schmecken und zu riechen. Dann durften die Kinder mit Scheren helfen, die ungeöffneten Blütenknopsen des violetten Stängelbroccolis zu ernten. Wir kochten diese mit Bouillon und so gab es einen weiteren Snack zum Zvieri dazu. Leider wechselte das hübsche Violett des Broccolis beim Kochvorgang zu normalem Grün. Dennoch wurde es zu einem leckeren Fingerfood.
Verfasserin: Karin
Fasnachtswoche: Masken basteln und Verkleiden
17. März 2026
Wir hatten vor kurzem in der Kita die Fasnachtswoche. Die Kinder konnten verkleidet kommen, von leckerem Essen profitieren und bei tollen Angeboten mitmachen. Am Montagmorgen habe ich mit den Kindern auf der Gruppe Blau Masken gebastelt. Dafür habe ich Vorlagen vorbereitet. Die Kinder konnten die Masken mit Stickern, Federn und Stiften dekorieren. Einige Kinder zeigten grosses Interesse und langes Durchhaltevermögen. Am Mittwoch habe ich als Angebot verschiedene Verkleidungsstücke ausgelegt, damit die Kinder, die keine Verkleidung hatten oder wechseln wollten, sich verkleiden konnten. Die Kostüme, unter anderem Tiere, Baustellenverkleidung, Feuerwehr, Cowboy, haben den Kindern Freude gemacht. Ausserdem hatten wir während der gesamten Woche viel Freude.
Verfasserin: Moira (2. Lehrjahr)
Ich ziehe mich selbstständig an
17. März 2026
Auf Gruppe Grün beschäftigen sich die Kinder gerne mit Kleider und Schuhen. Unser Schuhgestell im Raum nutzen die Kinder, um Schuhe auszuräumen, reinzuschlüpfen und verschiedene Arten von Schuhen auzuprobieren z.b Klettverschluss oder Schnürsenkel. Matea (17 Monate) zieht ihre Schuhe gern schon am frühen Abend an oder auch Schuhe von anderen Kinder, um den Umgang zu lernen und sich die Frage zu stellen: Wie bekomme ich den Schuh an meinen Fuss? Ich (Matea) probiere meine eigenen Methoden aus und möchte dabei nicht gestört werden. Remi (27 Monate) entscheidet sich für den Pullover und versucht ihn anzuziehen, dabei wird er von uns verbal begleitet, motiviert und gelobt.
Verfasserin: Carmen
Besuch im Wald
17. März 2026
Zwischen dem noch trockenen Laub entfaltet sich eine Schlüsselblume. Alma hat sie entdeckt, und gemeinsam bestaunen wir diese zarte Frühlingsblume – eine der ersten Frühlingsbotinnen. Rund um den Hönggerberg zeigen die gelben Blüten, dass der Winter langsam weicht und neues Leben beginnt.
Doch nicht nur am Waldboden wird der Frühling sichtbar. Auch im Teich erwacht die Natur: Auf den ersten Blick wirkt die Wasseroberfläche ruhig und unscheinbar, bedeckt von Algen und Pflanzen. Erst beim genaueren Hinsehen erkennt man zwei Frösche, deren Köpfe kaum aus dem Wasser ragen. Perfekt getarnt verschmelzen sie mit ihrer Umgebung – nur ihre Augen verraten ihre Anwesenheit.
Diese Frösche, vermutlich Grasfrösche, haben gerade erst ihren Winterschlaf hinter sich. Im Winter lagen sie wahrscheinlich im Teichschlamm oder unter Wasserpflanzen in Winterstarre, um die kalten Monate zu überstehen. Jetzt, bei den ersten warmen Frühlingstagen, „wachen“ sie wieder auf, werden aktiv und bereiten sich auf die Laichzeit vor.
Mithilfe der Kamera und des Zooms lassen sich diese sonst fast unsichtbaren Tiere entdecken. Solche Momente zeigen besonders eindrücklich, wie leise und gleichzeitig kraftvoll der Frühling Einzug hält – verborgen, aber voller Leben.
Verfasserin: Martina