Weitere Tagebuch-Einträge:
Zwei spannende Angebote für die Kinder der Gruppe Gelb
Spiel, Sand und Wasser im GZ Schindlergut
An einem Vormittag machte sich die Gruppe Gelb auf den Weg zum GZ Schindlergut. Zu unserer Freude spielte auch das Wetter mit und wir konnten den Ausflug bei angenehmen Temperaturen geniessen. Auf dem Spielplatz angekommen, machten sich die Kinder sofort auf Entdeckungstour. Als erstes wurden die Schaukeln im Sandbereich entdeckt und fleissig ausprobiert. Je weiter die Kinder den Spielplatz erkundeten, desto mehr spannende Spielmöglichkeiten fanden sie. Besonders der grosse Sandkasten sorgte für viel Begeisterung. Das absolute Highlight war jedoch der Wasserhahn. Die Kinder hatten grosse Freude daran, Wasser zu holen, Behälter aufzufüllen und mit den vielen Sändelisachen zu experimentieren. Es wurde geschöpft, umgefüllt und gebaut. Für den Znüni machten wir es uns in einer kleinen Hütte gemütlich, wo wir gemeinsam eine Pause im Schatten geniessen konnten. Anschliessend wurde nochmals gespielt. Die Kinder waren vom GZ Schindlergut so begeistert, dass wir bereits eine Woche später nochmals dorthin gegangen sind.
Verfasserin: Dijona (2. Lehrjahr)
Ein Regenschauer eröffnet neue Gestaltungsmöglichkeiten
Wir gehen zum Viadukt und möchten den Boden mit Strassenkreide bemalen. Während wir mitten im kreativen Gestaltungsprozess sind, beginnt es zu regnen. Schnell räumen wir unser Material zusammen und suchen einen geschützten Ort, um weiterarbeiten zu können. Bei einer Treppe finden wir einen geeigneten Platz. Die verschiedenen Ebenen und Flächen machen das Malen noch spannender und eröffnen neue Gestaltungsmöglichkeiten. Als ein Kind seinen Wasserbecher ausleert und sich das Wasser mit der Strassenkreide vermischt, werden die Farben deutlich intensiver. Dies weckt die Neugier der Kinder und regt zum Experimentieren an. Es entstehen Baustellen, grosse Farbflächen, kreative Linienführungen und viele weitere fantasievolle Kunstwerke. Die Kinder setzen ihre Ideen eigenständig um, entdecken neue Techniken und erweitern spielerisch ihre gestalterischen Erfahrungen.
Verfasserin: Claudia
Menuplan KW24/2026

Wir konstruieren Hängebrücken
Im Bildungsraum Mechanik und Konstruktion bauen wir heute Hängebrücken. Dazu brauchen wir nur Klebeband und Glacestäbchen. Das Klebeband spannen wir, mit der klebenden Seite nach oben, zwischen zwei Möbeln. Nun können die Kinder die Glacestäbchen ganz einfach auf das Klebeband legen. Wenn die ganze Länge mit den Stäbchen belegt ist, ist die Brücke schon fertig. Die ersten Kinder fangen an, vorsichtig mit den Autos darüber zu fahren. Die Brücken halten und ein Kind hat die Idee, dass wir die Brücke auch noch weiter bauen können und mit den gebogenen Hölzern abschliessen könnten. Später gesellen sich mehr Kinder dazu und wir erweitern die Brücken- Landschaft bis in den Kreativbereich. Dort bietet uns der Tisch eine weitere Fläche um mehrere Brücken hinzubauen. Zwei Kinder wollen zudem ihre eigenen Hängebrücken bauen. Sie spannen das Klebeband selbst zwischen dem Tisch und dem Regal. Plötzlich haben sie ein Problem- die klebende Seite zeigt nach unten. Sie überlegen zuerst gemeinsam, ob sie es ändern sollen, doch dann beschliessen sie, dass sie einfach von unten die Glacestäbchen hin kleben und dass dies eine neue Art Brücke ist.
Verfasserin: Corina
«Ich möchte anderen Kinder helfen»
Perrine ist derzeit eine Helferin in der Gruppe. Seit zwei Wochen zeigt sie grosses Interesse daran, anderen Kindern zu helfen. Als ich zum Beispiel heute Nachmittag Carl die Hose anziehen wollte, fragte mich Perrine: „Kann ich helfen?“. Ich sagte: „Ja, natürlich.“ Dann freute sich Perrine darauf, Carl die Hose anzuziehen. Perrine hatte zunächst Mühe, Carls Beine in seine Hose zu bekommen, merkte dann aber, dass sie meine Unterstützung brauchte, um ihn fertig anzuziehen, und ich half ihr. Später am Nachmittag half sie auch Ellie beim Ausziehen ihrer Hose.
In dem Perrine anderen hilft, erkennt sie, dass sie Teil einer sozialen Struktur ist. Das fördert wichtige Fähigkeiten wie Empathie, Selbstwirksamkeit und Gemeinschaftssinn.
Empathie: Wer anderen hilft, versetzt sich in deren Lage und erkennt deren Bedürfnisse.
Stärkung des Selbstwerts: Wenn sie sehen, dass ihre Unterstützung einem anderen Kind hilft, erleben sie sich als kompetent und wertvoll.
Soziale Integration: Das Unterstützen baut Freundschaften auf und dadurch erleben Kinder Gruppenzugehörigkeit und soziale Akzeptanz.
Entwicklung von Moral und Verantwortung: Die Erfahrung, zu sehen, dass die eigene Hilfe etwas bewirkt, weckt ein grundlegendes Verantwortungsgefühl für die Schwächeren oder diejenigen, die Hilfe suchen.
Verfasserin: Soe
Tricks mit dem Kickboard
Kalle zeigte uns heute stolz seine Tricks mit dem Kickboard. Begeistert schauten wir ihm zu, wie er durch die Luft sprang. Mit der Sporteinstellung unserer Kamera konnten wir seine Sprünge gut festhalten. Dabei wurde deutlich, wie viel Freude er an Bewegung hat und mit welchem Mut und Selbstvertrauen er neue Herausforderungen ausprobiert. Durch das Üben seiner Tricks fördert er spielerisch seine Koordination, sein Gleichgewicht und seine Körperwahrnehmung.
Verfasserin: Martina
Ausflug zum Flughafen
Die älteren Kinder spielten themenentsprechende Rollenspiele im Flugzeug und auf dem Komandoturm. Gerne wurde von den Jüngeren die Rutsche genutzt. Auch beobachteten wir echte Flugzeuge, wie diese auf die Rollbahn gezogen wurden, starteten, landeten oder parkierten. Wir sahen wie Gepäck verladen wurde, Menschen über den die Gangway ins Flugzeug ein und ausstiegen. Auch ein gestreiftes Flugzeug wurde entdeckt. Alles in allem war viel zu erleben auf diesem Ausflug.
Verfasserin: Karin
Ein riesiger frisch geschlüpfter Schmetterling
Heute lief ich auf dem Weg in die Kita unter einem grossen Baum in der Nähe der Kita durch und entdeckte auf dem Boden einen riesigen Falter, der sich nicht von der Stelle bewegte. Also bewegte ich diesen vorsichtig auf meine Hand, da ich nicht wollte, dass er zertrampelt würde und die kleine Hoffnung hegte ihn den Kindern zeigen zu können. In der Kita angekommen, stürmten die älteren Kinder aus der Mittagspause zu mir. Vor allem Vilja, Teodora und Kira waren sehr interessiert. Vilja fragte sogar, ob er auch auf ihre Hand könne. Ich versuchte ihn vorsichtig weiter zu geben und erklärte den Kindern, dass es etwas kitzeln würde. Vilja war ganz stolz. Als ich den Schmetterling wieder übernahm, begann er stark mit den Flügeln zu schlagen und bereitete sich für einen ersten richtigen Flug vor. Wir beobachteten den kleinen eine Weile und diskutierten, warum er das wohl macht. Plötzlich hob er ab und flatterte Richtung Wägeliraum wo er seinen nächsten Crash erlitt. Wir hatten kurz Sorge um ihn, doch er hob gleich wieder ab und flog dieses Mal schon viel besser zum nächsten Baum und darum herum davon. Die Kinder schauten begeistert hinterher. Sie stellten mir weitere Fragen und so kamen sie auch an diesem Tag mit der Natur direkt in Kontakt, konnten ihr Wissen über Entwicklung erweitern und Faszination für andersartige Tierwesen aufbauen.
Verfasserin: Karin
Eigene Erfolgserlebnisse
Eines Nachmittags entdeckte Lino, dass die Klangschale hängen bleibt, wie er sie auf das Pikler Dreieck stellte. Nach dieser Erkundung wiederholte er seine erste Handlung immer und immer wieder. Er hängte die Klangschale auf das Dreieck und nahm sie dann wieder weg. Manchmal drehte er die Klangschale nach links und rechts. Während Lino dies immer wieder aufs Neue erforschte, war er sehr konzentriert. Er war sehr stolz darauf, das geschafft zu haben. Jedes Mal, wenn er die Klangschale auf das Dreieck stellte und zusah, wie sie stecken blieb, lachte er. Manchmal fiel die Klangschale auf den Boden, aber er versuchte immer wieder, sie aufzuhängen. Ich denke, dass Lino herausfinden wollte, wie er die Klangschale manipulieren kann und wie sie funktioniert. Seine Ziele sind klar definiert, und er möchte sie erreichen, indem er das, was er entdeckt hat, wiederholt. Dadurch erlebte Lino seine eigenen Erfolge, was sein Selbstwirksamkeitsgefühl stärkte: „Ich kann das Schaffen.“
Verfasserin: Soe