
Happy New Year!
Wir erkunden das Museum – So wie es uns Spass macht
Die Gruppe Türkis hat in den vergangenen zwei Wochen in Begleitung der Kunstvermittlerin Cynthia Gavranic eine neue Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst besucht. Am ersten Besuch waren Léopoldine (23 Mt.) und Owen (25 Mt.) dabei. Das leere Museum stimmte sie zu Beginn etwas vorsichtig, doch schon bald fanden sie Zugangspunkte, die sie faszinierten. So fiel ihnen bereits ausserhalb der Ausstellung auf, wie sehr alle Geräusche im sonst stillen Museum hallten. Das wurde mit Klopfen und Klatschen auch gleich noch weiter ausprobiert. Da wir ausserhalb der regulären Öffnungszeiten das Museum besuchen konnten, mussten wir uns keine Gedanken machen, ob wir möglicherweise jemanden stören würden. In der Ausstellung angekommen wurde zuerst einmal der Raum etwas erkundet und einzelne Kunstwerke aus der Nähe oder auch aus der ferne beobachtet. Owen entdeckte bald die Treppen innerhalb der Ausstellung und mit etwas Hilfe von Cynthia entstand ein Rundlauf zwischen den Räumen. So konnten Owen und Léopoldine eine Treppe hochsteigen, durch zwei Räume gehen und dann auf der anderen Seite wieder die Treppe runter und schon standen sie im gleichen Raum wie zu Beginn. Dieses Layout schien sie sehr zu faszinieren und wurde in der folgenden Stunde ausführlich weiter ausprobiert. Zum Abschluss wurden noch die Kästchen und die daran hängenden Schlüssel ausgiebig untersucht und ausprobiert, bis es dann schon wieder Zeit wurde, zurück in die Kita zu gehen.
In der folgenden Woche kamen zu Léopoldine und Owen noch Luca (23 Mt.) und Liah (22 Mt.) dazu. Dieses Mal starteten wir im Atelier unter der Werkstatt und konnten dort passende Materialien zur Ausstellung selbst anfassen und ausprobieren. Besonders die Trommel, die von einem Video in der ganzen Ausstellung hörbar ist, sorgte bei den Kindern für Freude. Da die Kinder sehr gerne Stühle und andere grosse Gegenstände herumschieben, entschieden wir uns dazu, die Hocker mit in die Ausstellung zu nehmen. Dort nutzten die Kinder das kreisförmige Kunstwerk in der Mitte als Orientierung, um rundherum im Kreis einander nachzufahren. Kurz nachdem wir die Hocker beiseitegestellt hatten, entdeckte Liah einen abgedunkelten Raum, in dem ein Video lief von einer Schamanin, die ein Ritual mit einem Kreis von Frauen in einem anderen Museum durchführte. Von diesem Video stammt auch der Klang der Trommel, die wir gehört haben. Letzte Woche beobachteten Léopoldine und Owen den Raum nur von aussen, doch diese Woche machte Liah den ersten Schritt und setzte sich ohne Bedenken in den Raum auf ein Kissen. Wir anderen folgten ihr und schauten das gesamte Video zweimal. Dabei besprachen wir, was wir sahen, klatschten zur Trommel mit und Liah legte sich sogar hin wie die Frauen im Video.
Die Kinder hatten bei diesen Besuchen sehr viel Spass und konnten ganz viele neue Eindrücke gewinnen. Wir freuen uns auf die nächste Ausstellung.
Verfasserin: Caroline
Spuren im Sand
Nebst all den weihnachtlichen Angeboten führen wir regelmässig Bildungskrippen-Angebote durch. Diesmal plante ich eines für Hugo. Hugo wurde deshalb zu diesem Angebot eingeladen, die anderen Kinder durften teilnehmen, wenn sie mochten. Die Kinder durften am Lichterkasten mit Rollen mit verschiedenen Rädern Muster in den Sand machen, dazu stellte ich verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung, um Spuren im Sand zu hinterlassen.
Dich Kinder erfahren bei diesem Angebot ihre Selbstwirksamkeit. Den Sand in die Hand zu nehmen, ihn durch die Finger rieseln zu lassen oder einfach zu berühren ist eine ganz besondere Sinneserfahrung.
Verfasserin: Soleil
Wir bauen ein Gepäckband
Im Konstruktionsbereich haben wir Holzbretter, Klötze und Baumrugel bereitgestellt. Theo und Karl nutzten diese Einladung und fingen an zu bauen. Über die zwei grossen Baumrugel legten sie Holzbretter und darauf platzierten sie die kleinen Holzrugel. Nach ein paar Minuten der Konzentration haben beide begonnen das Erbaute zu benennen. Theo bezeichnete die Holzrugel als Koffer, welche über das Gepäckband fahren. Karl holte Nachschub an Koffern aus der Kiste für Theo. Später erweiterten sie ihr Gepäckband bis auf die Paletten, welche am Boden liegen. Die Paletten wurden das Flugzeug in das die Koffer geladen wurden. Theo bewegte ein Koffer nach dem andern über das Gepäckband und bei jedem Koffer der im Flugzeug landete, sagte er «Pieep».
Verfasserin: Corina
Ich bin jetzt schon zwei!
Frieda hat ihren zweiten Geburtstag bei uns in der Kita nach ihren Ferien nachgefeiert. Der wunderschöne Apfelkuchen, welcher Friedas Vater für uns gebacken hatte und der ganz ohne Zucker war, hat Gross und Klein sehr gut geschmeckt. Wir danken dafür und wünschen Frieda alles Liebe zum Geburtstag.
Verfasserin: Nadin
Eine stimmungsvolle Adventszeit
In der stimmungsvollen Adventszeit organisierten wir ein besinnliches Advents-Kaffee. Wir präsentierten eine Vielzahl von Angeboten und legten besonderen Wert auf ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder. Bei einigen Angeboten konnten die Kinder etwas Kreatives gestalten und mit nach Hause nehmen. Gleichzeitig boten wir aber auch Mitmachmöglichkeiten an, bei denen wir die Zeit gemeinsam geniessen konnten. Im Flur gab es ein vielfältiges Angebot an kleinen Speisen, die wir zum Teil vorher mit den Kindern zubereitet hatten. Passend dazu gab es auch Glühwein und Kaffee sowie Punsch und Tee. Man konnte sich bedienen und es sich schmecken lassen. An diesem Abend konnten viele Eindrücke und schöne Momente mit der Kamera festgehalten werden.
Verfasser: Curdin
Adventskaffee
Am Dienstag und Donnerstag 12. und 14. Dezember 2023 fand bei den Kleinkindgruppen ein Adventskaffee statt. Es gab einen feinen Apéro, süss und salzig mit selbstgebackenen Guetzli und Punsch. Für die Kinder gab es auf jeder Gruppe ein spezielles Angebot. Sie durften zusammen mit ihren Eltern Lebkuchen verzieren oder Weihnachtskarten gestalten. Wir hatten alle Spass und waren in Weihnachtsstimmung.
Verfasserin: Gjesika
Ausflug ins FiFa-Museum
Adventskafis der Kleinkindgruppen
Am Dienstag 12. Dezember und Donnerstag 14. Dezember hatten wir das Adventskafi. Zusammen mit den Kindern und den Eltern durften wir am Dienstag Lebkuchen verzieren und am Donnerstag Weihnachtskarten gestalten. Für die Eltern und Kinder gab es auch ein Buffet wo sie unsere selbstgemachte Guetzli probieren konnten. Kira und andere Kinder von der Gruppe unterstützten mich bei der Herstellung der Guetzli. Denn diese brauchen wir für den abendlichen Adventskafi. Kira interessiert sich unter anderem auch für die Farbstifte und die verschiedenen Weihnachtssticker, auch Marylou wollte
eine Weihnachtskarte mit vielen Stickern gestalten.
Verfasserin: Lea
Bewegungssequenz im Innenhof
Ich durfte ein Bewegungsangebot planen als Praxisauftrag zur Bewegungsförderung unserer Gruppenkindern und habe im Innenhof eine Sequenz mit Bobbycars und Pylonen kreiert. Siro und Hugo fahren mit den Bobbycars um die Pylonen im Innenhof der Kita. Ich habe im Alltag beobachten können, dass einige Kinder, unter anderem Siro und Hugo, momentan an den Fahrzeugen interessiert sind. Ich wollte in meiner geplanten Sequenz Siro und Hugo einbeziehen, weil sie im Kita-Alltag immer wieder mit den Fahrzeugen spielen.
– Die Sequenz folgt einem Grundgedanken: Ich möchte, dass die Kinder ihre Grobmotorik trainieren, ihr kognitives Denken erweitern und dass sie ihre Konzentration verlängern können. Zudem möchte ich, dass sie ihr Sozialverhalten gegenüber anderen Personen stärken.
– Die aufrechte Sitzhaltung beim Bobbycar fahren, beeinflusst das Wachstum und die Entwicklung der Gelenke positiv und fördert die motorische Entwicklung des Kindes.
– Das Fahren trainiert nicht nur die Koordination, sondern stärkt auch die Beinmuskulatur. Die geöffnete Beinhaltung trägt darüber hinaus zu einer gesunden Entwicklung der Hüfte bei.
– Beim Fahren des Bobbycar geht es darum Geschicklichkeit, Reaktion und Sicherheit beim Fahren zu trainieren.
An diesem Tag habe ich Siro und Hugo vorgezeigt, wie man mit dem Bobbycar um die Pylonen herumfährt. Danach bin ich vor Siro und Hugo durch die Pylonen gelaufen. Daraus ist dann ein Spiel entstanden. Siro hat es sehr gut nachgemacht. Hugo war am Anfang auch mit von der Partie. Danach hat er mit Frida den Schnee entdeckt. Siro ist mit seinem Bobbycar zu ihnen gefahren. Danach kam er zu meiner Sequenz zurück und ist bis zum Schluss meiner Sequenz, um die Pylonen gefahren. Zehn Minuten vor meinem Abschluss habe ich noch drei Velos hervor genommen, weil es sich mit diesen anders anfühlt, um die Pylonen zu fahren. Hugo und Frida haben sofort das Velo genommen. Siro ist weiterhin mit seinem Bobbycar gefahren. Dabei hat er auch Motorgeräusche imitiert. Am Schluss meiner Sequenz sind wir alle Richtung Kita gegangen und Siro ist mit dem Bobbycar zum Eingang gefahren.
Verfasserin: Nina