Die Spätzlisaison ist eröffnet
18. September 2026
Heute machen wir mit den Kindern selbstgemachte Spätzli. Zum Einsatz kommt unser Edelstahl-Spätzlehobel. Kiran und Zoé helfen mir zuerst beim Herstellen des Spätzliteiges. Gemeinsam wiegen wir die Zutaten ab, geben sie in eine Schüssel und verrühren alles zu einem glatten Teig.
Unser Spätzli-Grundrezept
Zutaten:
300 g Mehl
3 Eier
ca. 1,5 dl Wasser
½ TL Salz
Zubereitung:
Mehl und Salz in eine grosse Schüssel geben. Die Eier und das Wasser dazugeben und alles kräftig verrühren bzw. schlagen, bis ein glatter, zähflüssiger Teig entsteht und dieser kleine Blasen wirft.
Den Teig anschliessend etwas ruhen lassen.
In einem grossen Topf Wasser aufkochen und leicht salzen. Den Teig portionsweise auf den Spätzlehobel geben und direkt ins siedende Wasser hobeln. Sobald die Spätzli an die Wasseroberfläche steigen, sind sie fertig. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, gut abtropfen und auskühlen lassen. Jetzt sind die Kinder dran. Nach dem Kreis helfen Leon, Aeneas, Kiran, Zoé, Nora, Lucas und Victor beim Herstellen der Spätzli mit. Gemeinsam erleben die Kinder den ganzen Prozess: vom Abwiegen und Mischen der Zutaten über das Rühren und Hobeln bis hin zu den fertigen, selbstgemachten Spätzli. Zum Schluss werden die Spätzli portioniert und abgepackt. Kiran hilft mir dabei, die fertig abgepackten Spätzli in den Kühlschrank zu bringen. Dort werden sie bis zum Ende des Kita-Tages gekühlt aufbewahrt. Jedes Kind darf anschliessend seine selbstgemachte Portion Spätzli mit nach Hause nehmen.
Verfasserin: Martina
Lauflernwagen- und Bobbycarparcours
17. September 2026
Lino und Noah interessieren sich im Moment für Bewegungen, wie zum Beispiel Möbel schieben oder Autofahren. An diesem Nachmittag nahmen Lino und Noah an einer Bewegungsaktivität teil. Sie schoben den Lauflernwagen und fuhren Bobbycar im Innenhof. Dabei lernten sie ihren eigenen Körper kennen. Ein Parcours ist eine tolle Möglichkeit, das Bobbycar-Fahren mit gezielter motorischer und kognitiver Förderung zu verbinden.
Grobmotorik
- Stärkung der Bein- und Rumpfmuskulatur durch das Abstossen mit den Füssen
- Verbesserung der Balance und Körperkoordination
- Training von Kraft und Ausdauer
Kognitive Förderung:
- Raumwahrnehmung: Einschätzen von Abständen und Hindernissen
- Ursache-Wirkung: Lenken → Richtungsänderung; Bremsen → Stopp
- Problemlösung: Wie komme ich um die Ecke?
Sozial-emotionale Förderung:
- Selbstständigkeit: Kinder erleben sich als selbstwirksam (“Ich kann mich alleine fortbewegen”
- Selbstvertrauen: Erfolgserlebnisse beim Meistern von Strecken oder Kurven
- Frustrationstoleranz: Umgang mit Umkippen oder Steckenbleiben
Verfasserin: Soe
Mit kleinen Händen Grosses schaffen
11. September 2026
Heute durften Lucas, Zoé und Kiran bei der Vorbereitung der Gemüse- und Früchteteller für das Mittagessen helfen. Die verschiedenen Gemüse- und Früchtesorten wurden von mir vorbereitet und so zugeschnitten, dass die Kinder sie mit geeigneten Kindermessern sicher weiterverarbeiten konnten. Lucas, Zoé und Kiran zeigten von sich aus grosses Interesse und wollten mich bei der Vorbereitung unterstützen. Alle drei Kinder gingen aufmerksam und konzentriert mit den Messern um. Die Schneidebewegungen führten sie bereits sicher und kontrolliert aus. Dabei zeigten sie viel Freude und Motivation. Es war deutlich zu beobachten, wie stolz die Kinder darauf waren, eine Aufgabe selbstständig übernehmen zu dürfen und damit einen wichtigen Beitrag zur gemeinsamen Mahlzeit zu leisten.
Anschliessend zeigte ich Lucas, wie die Schneidemaschine für die Frischhaltefolie funktioniert. Er verstand die Handhabung sehr schnell und konnte den Ablauf anschliessend selbstständig ausführen. Besonders schön war, dass Lucas sein neu erworbenes Wissen direkt weitergab: Mit Freude zeigte er Zoé und Kiran, wie die Schneidemaschine funktioniert. Die drei Kinder unterstützten sich gegenseitig und lernten voneinander. Während der gesamten Tätigkeit waren Lucas, Zoé und Kiran aufmerksam, konzentriert und ausdauernd. Sie waren sichtlich begeistert von ihrer Aufgabe und freuten sich über das Ergebnis ihrer gemeinsamen Arbeit.
Durch die Vorbereitung der Gemüse- und Früchteteller konnten Lucas, Zoé und Kiran verschiedene wichtige Kompetenzen weiterentwickeln. Das Schneiden von Gemüse und Früchten förderte insbesondere ihre Feinmotorik, Hand-Auge-Koordination, Geschicklichkeit und Konzentrationsfähigkeit. Gleichzeitig konnten die Kinder ihre Selbstständigkeit und ihr Verantwortungsbewusstsein stärken. Sie erhielten die Möglichkeit, eine konkrete und sinnvolle Aufgabe aus dem Kita-Alltag zu übernehmen und erlebten dabei, dass ihnen etwas zugetraut wird und ihre Mithilfe für die Gemeinschaft von Bedeutung ist. Solche Erfahrungen stärken das Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit der Kinder.
Besonders wertvoll war das gemeinsame Lernen. Lucas konnte sein neu erworbenes Wissen über die Schneidemaschine direkt an Zoé und Kiran weitergeben. Dabei übernahm er für einen Moment die Rolle des Erklärenden und konnte erleben, dass auch er anderen etwas beibringen kann. Zoé und Kiran wiederum nahmen seine Erklärung interessiert an und konnten von ihm lernen. Dadurch wurden Kommunikation, Kooperation, soziales Lernen und gegenseitige Unterstützung gefördert. Die gemeinsame Zubereitung bot den Kindern ausserdem die Möglichkeit, Lebensmittel bewusst wahrzunehmen und einen direkten Bezug zur eigenen Mahlzeit herzustellen. Sie erlebten den gesamten Prozess vom Vorbereiten und Schneiden bis zum fertigen Gemüse- und Früchteteller.
Die Situation zeigte sehr schön, wie viele Lernmöglichkeiten in alltäglichen Tätigkeiten stecken. Lucas, Zoé und Kiran konnten Verantwortung übernehmen, eigene Fähigkeiten einsetzen, Neues lernen und gemeinsam ein sichtbares Ergebnis schaffen, auf das sie stolz sein konnten.
Verfasserin: Martina
Faszination Schatten und Licht
24. August 2026
Wir haben uns gemeinsam auf eine spannende Entdeckungsreise rund um das Thema Licht und Schatten begeben. Seit einiger Zeit äussert Colin den Wunsch nach der Taschenlampe und einem dunklen Raum. Ebenso möchte er dazu Lieder von «Paw Patrol» hören und das Schwarz-Licht eingeschaltet haben. Deshalb habe ich versucht, seine Interessen in einem Angebot zu kombinieren. Auch die anderen Kinder waren neugierig und machten mit. Mit kleinen Taschenlampen und verschiedenen Bildkarten konnten die Kinder selbst ausprobieren, was passiert, wenn Licht auf unterschiedliche Gegenstände und Materialien trifft. Zunächst betrachteten die Kinder neugierig die Taschenlampen. Sie untersuchten sie, schalteten sie ein und aus und beobachteten den Lichtstrahl. Danach wählten die Kinder verschiedene Bildkarten aus und schauten diese an. Zunächst war nur ein Umriss zu sehen. Durch den Schatten des Lichtes wurde kurze Zeit später eine Figur sichtbar. Dies regte die Kinder zum Ausprobieren an und sie versuchten die Figuren weiter sichtbar zu machen. Dabei entstanden viele kleine Forschungsmomente: Was passiert, wenn ich die Taschenlampe bewege? Wird das Bild größer oder kleiner? Wie und wo ist es besonders gut zu sehen? Was passiert, wenn jemand oder etwas vor dem Licht steht?
Verfasserin: Anna
Sommererlebnisse
24. August 2026
Im Rollenspiel können die Kinder ihre Erlebnisse von den Badebesuchen nachspielen. Ein Schwimmring, Flossen, eine Taucherbrille und der symbolische «Pool» stehen bereit, um das Element Wasser spielerisch zu erfahren. Es wird geschwommen, getaucht und fantasievoll geplanscht.
Verarbeitung von Alltagserlebnissen: Das Nachspielen von Ausflügen ins Schwimmbad hilft den Kindern, erlebte Situationen (wie das Verhalten im Wasser oder das Anziehen der Ausrüstung) kognitiv zu verarbeiten und zu vertiefen.
Förderung der Motorik: Das Hineinschlüpfen in Flossen und das Hantieren mit Taucherbrille und Schwimmring schulen die Feinmotorik, die Koordination und das Körperschema.
Sozialkompetenz und Kommunikation: Im gemeinsamen Spiel verhandeln die Kinder Rollen (z. B. Bademeister, schwimmendes Kind), sprechen sich ab, teilen Materialien und erleben soziale Interaktionen hautnah.
Sprachliche Entwicklung: Neue Begriffe rund um das Thema Schwimmen und Sommer werden aktiv im Kontext genutzt und gefestigt.
Verfasserin: Claudia
Wir lassen es spicken
19. August 2026
Schon vor ein paar Monaten hatten Hector und Wanja die Idee, Katapulte selbst zu bauen. Sie haben auf einen kleinen Holzwürfel ein Glacestäbchen gelegt und noch eine Holzwürfel als Wurfgeschoss daraufgelegt. Jetzt vertieften wir diese Idee, indem wir weiter Katapulte konstruierten. Die erste Variante war ebenfalls simpel und gleichte der Idee von Hector und Wanja: anstelle von Holzklötzen nutzten wir kleine Astabschnitte, dadurch konnte das Glacestäbchen besser kippen und die Holzwürfel spickten höher. Manche Kinder trafen so gut, sodass die Holzklötzchen bis zur Decke des Raumes flogen. Mit massiven Holzelementen bauten wir später ein grosses Katapult, welches die Kinder mit dem Fuss auslösen konnten. Einige Tage später versuchten wir uns noch an einem DIY-Projekt. Dazu brauchten wir mehrere Glacestäbchen, Gummibänder, PET-Flaschendeckel und Heissleim. Bei dieser Art Katapult funktionierte die Auslösung durch das Herunterziehen und spicken lassen des Glacestäbchens. Gar nicht so einfach für kleine Kinderhände, dafür um so lustiger, als es dann funktionierte.
Verfasserin: Corina
PARCOUR zum KLETTERN, RUTSCHEN, KRIECHEN, BALANCIEREN
18. August 2026
Dieser Parcour wurde mehrmals im Juli und Anfang August auf ähnliche Weise aufgestellt, um die unterschiedlichen Kompetenzen der Grobmotorik in einem Bewegungsangebot unter einen Hut bringen zu können und die grossen Kinder, welche bald in den Kindergarten gehen würden dennoch herauszufordern. Einige Brems- und Überholbereiche verhindern zu grosse Staus. Dennoch wird auch die Geduld und das Durchhaltevermögen trainiert.
Verfasserin: Karin
Ein schattiger Ausflug zur Hardturm-Brache
12. August 2026
Immernoch ist es bereits morgens schon sehr heiss, weshalb wir uns dafür entschieden haben, einen Spielplatz mit viel Schatten auszuwählen. Die Hardturm-Brache, direkt bei der Translation “Sportweg” eignete sich dafür besonders gut. Unter vielen Bäumen fanden wir viel Schatten und gleichzeitig eine vielfältige, besondere Umgebung. Für die Kinder gab es nämlich einiges zu entdecken: Sie konnten Schaukeln, balancieren, Tiere beobachten und klettern. Das grosse Highlight war dabei die selbstgebaute Kugelbahn um ein ebenfalls selbstgebautes Spielhaus. Immer wieder kletterten die Kinder mit Freude hinaus, um anschliessend die Kugeln auf die Reise zu schicken und ihnen nachzuschauen. Ein schöner Vormittag im Grünen.
Verfasserin: Anna