
Menuplan KW16/2026
Die Osterwoche
In der Osterwoche kommen «Hühner» zu uns. Wir gestalten die Hühner aus Papiertellern und Moosgummipapier für den Schnabel und den Kamm. Sind alle «Hühner» fertig, brauchen sie noch einen Stall. Mit Holzklötzen konstruieren wir auf dem Podest gemeinsam einen Stall. Alle helfen mit und wir vergrössern den Stall noch um ein zweites Podest. Plötzlich fragt ein Kind, wo die Eier sind. Ich hole Plastikeier, und die Kinder legen sie unter die Hühner. Die «Hühner» haben noch kein Essen! Wir besorgen ihnen Heu und Körner. Jetzt sind die Kinder und die Hühner zufrieden.
Verfasserin: Claudia
GESCHICHTEN ERFINDEN, KREATIVITÄT FÖRDERN
Im Rahmen meines Praxisauftrags habe ich mit den Kindern einen Monat lang ein Sprachförderungsprojekt durchgeführt, bei dem wöchentlich viele verschiedene, spielerische Angebote umgesetzt wurden und dabei haben wir den Wortschatz erweitert und das Alphabet kennengelernt. Die Kinder hörten und sprachen verschiedene Sprachen, indem wir fremdsprachige Lieder gesungen haben und die Kinder konnten auch erste Erfahrungen mit Erfinden machen, indem sie eine Geschichte durch Symbolwürfel erzählen durften. An den Angeboten zeigten sie viel Interesse an Buchstaben und am Geschichten hören und Erzählen. Sie waren mit Freude und Neugier bei den sprachlichen Angeboten dabei.
Verfasserin: Melisa (2. Lehrjahr)
Wir leiten den Frühling ein
Die Tage werden länger und passend dazu kommt die Sonne heraus. Deshalb haben wir im Kreativbereich leuchtende Schmetterlinge gestaltet und zwar wir folgt:Zuerst habe ich passend zum Frühling Vorlagen ausgedruckt und im Vorhinein mit den Kindern verschiedenfarbiges Krepppapier in Schnipsel geschnitten. Während der Angebotszeit konnten die Kinder die Vorlagen dann mit den Schnipsel füllen und diese einfach auf das Papier legen. Danach wurden die Schnipsel auf dem Papier nur noch mit Wasser besprüht, bis das Papier zu färben begann und die Farben ineinander verlaufen sind (Achtung: sprüht man zu fest, fliegen die Schnipsel davon). Nachdem dann die Bilder vollständig getrocknet waren, konnten wir die Schnipsel einfach vom Papier abschütteln und übrig blieben leuchtende Farbverläufe, die in der Sonne von beiden Seiten schimmern. Einige Schmetterlinge durften als Fensterdekoration im Kreativbereich bleiben.
Verfasserin: Anna
Gemeinsam erkunden wir mit den Kindern den Käferbergwald
Was entdecken wir auf dem Waldboden?
Was sehen wir, wenn wir vermodernde Baumstrunke umdrehen?
Wie viele Hände braucht es um einen Baumstamm hochzuheben?
Sehen wir Tiere im Wald?
Diesen Fragen gehen wir auf den Grund und schon bald bekommen wir die ersten Antworten. Die jüngeren Kinder der Gruppe Lila sammeln fleissig kleine Stöcke und Blätter vom Waldboden auf und zeigen sie uns stolz. Die ersten grossen Baumstämme sehen wir schon bald auf dem Waldboden liegen und zusammen versuchen wir die Stämme anzuheben. Je nach Grösse des Stammes schaffen es die Kinder alleine oder mit unserer Hilfe. Ein paar der anderen Kinder, welche viel Kraft haben, drehen gemeinsam Baumstrunke um und entdecken Erstaunliches. Zuerst krabbeln vereinzelte Kellerasseln auf dem vermodernden Holz herum. Doch dann, plötzlich bewegt sich etwas Grösseres. Wir stellen fest, dass es sich um eine Kröte handelt. Die Augen der Kinder leuchten und sie freuen sich, das erste Tier entdeckt zu haben. Die Kröte bleibt nicht das einzige Tier, denn schon bald schlängelt sich ein Regenwurm aus der feuchten Erde. Wer getraut sich den Regenwurm in die Hand zu nehmen?
Zur Erinnerung schiessen wir ein Foto der Kröte. Zurück in der Kita drucken wir das Bild rasch aus, denn die Kinder freuen sich schon, es ihren Eltern am Abend zu zeigen.
Verfasserin: Corina
Feinmotorische Herausforderungen
Die älteren Kinder der Gruppe Gelb können sich momentan gut mit feinmotorischen Aufgaben beschäftigen. Vor allem Schere schneiden und Perlen auffädeln. Dazu nutzen wir grosse Holzperlen. Die Kinder präsentieren stolz ihre entstandenen Ketten. Mittlerweile mussten wir etwas kleinere Perlen kaufen, damit es für die Kinder weiterhin eine spannende Herausforderung bleibt.
Verfasserin: Alexandra
Übergänge im Kita Alltag
Übergänge und wiederkehrende Rituale sind für Kinder von zentraler Bedeutung, da sie ihnen Orientierung, Struktur und Sicherheit im Tagesablauf bieten. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, dieses Thema vertieft zu betrachten und die entsprechenden Situationen fotografisch festzuhalten.
Nach dem Aufenthalt im Freien beziehungsweise nach der offenen Spielzeit gestalten wir den Übergang in der Regel mit einem gemeinsamen Singkreis oder erzählen eine Geschichte. Dabei berücksichtigen wir die individuellen Bedürfnisse der Kinder: Einige nehmen gerne am Singkreis teil, während andere noch das Bedürfnis nach freiem Spiel haben. Deshalb findet der Singkreis häufig im Bereich “Soziale Bezüge” statt, während parallel dazu im Mechanik- und Konstruktionsbereich weiterhin Freispiel möglich ist.
Ein weiteres zentrales Ritual stellt das Schlagen des Gongs dar. Dies hat an diesem Tag Alicia übernommen. Dieses akustische Signal gibt den Kindern eine klare Orientierung und zeigt ihnen an, dass es nun Zeit ist, die Hände zu waschen und ihr Glas an der Trinkbar zu holen. Anschliessend begeben sich die Kinder in den Ernährungsbereich der Gruppe Rot. Mit diesem strukturierten Ablauf ist der Übergang vom Freispiel zur gemeinsamen Esssituation abgeschlossen.
Verfasserin: Stella (1. Lehrjahr)
Menuplan KW14/2026

Erste Erfahrungen mit dem Domino
Perrine und Leone haben gemeinsam das Dominospiel kennengelernt. Nach einer kurzen Einführung haben beide schnell verstanden, dass passende Tiere aneinandergelegt werden müssen. Anfangs wurden sie dabei noch begleitet, doch schon nach kurzer Zeit konnten sie die Aufgabe selbstständig umsetzen. Perrine übernahm dabei zeitweise eine kleine unterstützende Rolle und half Leone mit einfachen Hinweisen.
Diese Spielsituation zeigt sehr schön, wie Kinder in diesem Alter lernen. Durch das Zuordnen der Tiere entwickeln Kinder wichtige Denk- und Wahrnehmungsfähigkeiten. Sie erkennen Gemeinsamkeiten und Zusammenhänge. Auch das gemeinsame Spiel ist bedeutsam. Die Kinder beobachten sich gegenseitig, lernen voneinander und unterstützen sich. Besonders schön ist zu sehen, dass Perrine Leone bereits kleine Hilfestellungen geben kann. Darüber hinaus zeigen beide Kinder Interesse, Konzentration und Ausdauer. Sie bleiben bei der Aufgabe, probieren aus und erleben Erfolg. Gleichzeitig wird auch die Feinmotorik gefördert, da die Dominosteine gezielt angelegt werden müssen. Insgesamt ist dies eine sehr wertvolle Spielsituation, in der die Kinder auf spielerische Weise wichtige Erfahrungen sammeln und sich in mehreren Bereichen weiterentwickeln.
Verfasserin: Ilenia
Fasnachtswoche: Masken basteln und Verkleiden
Wir hatten vor kurzem in der Kita die Fasnachtswoche. Die Kinder konnten verkleidet kommen, von leckerem Essen profitieren und bei tollen Angeboten mitmachen. Am Montagmorgen habe ich mit den Kindern auf der Gruppe Blau Masken gebastelt. Dafür habe ich Vorlagen vorbereitet. Die Kinder konnten die Masken mit Stickern, Federn und Stiften dekorieren. Einige Kinder zeigten grosses Interesse und langes Durchhaltevermögen. Am Mittwoch habe ich als Angebot verschiedene Verkleidungsstücke ausgelegt, damit die Kinder, die keine Verkleidung hatten oder wechseln wollten, sich verkleiden konnten. Die Kostüme, unter anderem Tiere, Baustellenverkleidung, Feuerwehr, Cowboy, haben den Kindern Freude gemacht. Ausserdem hatten wir während der gesamten Woche viel Freude.
Verfasserin: Moira (2. Lehrjahr)