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Der Zug fährt durch die Gruppe Gelb

Passend zu unsrem Bildungsraum „Bauen/Konstruieren und Mathematik“ fuhr vor zwei Wochen der Zug durch die Gruppe Gelb. Der Lokführer war Curdin und seine Passagiere waren Mila und Sybil. Mila delegierte, wo Curdin als Lockführer hinfahren sollte. So fuhren sie zuerst nach Thailand und anschliessend in den Zoo. Danach bekamen Mila und Sybil hunger, so fuhr der Zug an den Znünitisch für eine kleine Stärkung. Danach ging es weiter in die weite Welt hinaus.

Verfasserin: Olivia

Diverse Materialien feilen

Zuerst habe ich den Kindern mein Angebot vorgestellt. Der Speckstein, die Kartonröhren, die Holzplatten und die verschiedenen Feilen waren für die Kinder bereitgestellt und sie durften loslegen. Die Kinder konnten das Feilen an den verschiedenen Materialien ausprobieren. Eine hohe Konzentration war im Raum spürbar.

Dabei konnten die Kinder verschiedene Erfahrungen sammeln:

  • was für Spuren hinterlässt das Feilen auf dem Material?
  • sehend die Spuren auf allen Materialien gleich aus?
  • welches Material hinterlässt am meisten oder den feinsten Staub?
  • welches Material ist einfacher oder schwieriger zu verarbeiten/ zu feilen?
  • wie fühlen sich die verschiedenen Materialien an?
  • wie fühlt sich der Staub an und was kann ich damit noch machen?
  • fühlt sich jeder Staub gleich an?
  • wie muss ich das Material und die Feilen halten?

Es erstaunt mich immer wieder, wie gut die Kinder mit dem Werkzeug umgehen können!

Verfasserin: Aleksandra

Bohren, Sägen, Feilen…

Alle Mitarbeiter*innen, die den Bildungsraum Werken und kreatives Gestalten betreuen, haben an einer internen Weiterbildung zum Thema „Werken und Gestalten mit Kindern“ teilgenommen. Wir konnten dabei alle unser Wissen vertiefen und den Umgang mit den verschiedenen Materialien und Werkzeugen üben. Danach wollten wir natürlich unsere neu erworbenen Kenntnisse sofort mit den Kindern ausprobieren.

Bohren:

Amélie suchte sich zuerst eine Holzplatte aus, spannte sie am Bohrer an und nahm sich die zwei Kugeln die am Seil befestigt sind in die Hände. Später kam auch Greta dazu, Amélie half ihr dabei und bot ihr an, je an einem Seil nacheinander zu ziehen. So entstand durch diese Tätigkeit ein Teamwork.

Verfasserin: Elma

HURRA….!!! WIR DÜRFEN WIEDER SINGEN…

Als wir die tolle Nachricht hörten, dass in der Kita wieder gesungen werden darf, haben wir uns riesig gefreut und wir wollten natürlich gleich loslegen.

Wir haben uns im Kreis versammelt und unsere Singkarten ausgelegt. Jedes Kind dufte sich eine Singkarte aussuchen und dann haben wir das entsprechende Lied gesungen. Zu jedem Lied führten wir die passenden Bewegungen aus. Natürlich durfte das „REGENBOGEN-Lied“ nicht fehlen.

Obwohl wir so lange nicht singen durften, konnten sich die Kinder immer noch sehr gut an die Lieder erinnern und haben fleissig mitgesungen und mitgemacht. War das ein Spass!!

Für den Bildungsraum „Sprache“ ist es ein grosses Geschenk, dass wir wieder singen dürfen, da das Singen enorm sprachfördend ist.

Verfasserin: Aleksandra

Trotz allem wird es bunt…

Unter dem Regenbogen wurde trotz oder gerade wegen der momentanen Situation Fasnacht gefeiert. Allen Aktivitäten vorangehend wurden die Gruppenfenster oder Türen von den Kinden bunt bemalt. Es konnten verschiedene Maltechniken ausprobiert werden: mit dem Pinsel, mit der Farbrolle, einem Ballon oder einfach mit den Händen. Farben- und Variantenreich sahen zum Schluss die Werke auf jeder Gruppe aus.

Verfasserin: Nadin

Ein Regenbogen!

Plötzlich ruft Karl: »Ein Regenbogen!» Ich gehe zu Karl und verstehe zuerst nicht wo er einen Regenbogen gesehen hat. Ich entdecke den Regenbogen nicht. Karl zeigt mit dem Finger auf die Wand und da sehe ich den Regenbogen. In allen Farben leuchtet er. Wir schauen ihn zusammen an und schon bald werden Marta und Elin neugierig was wir machen. Jetzt probieren wir den Regenbogen zu berühren und wir haben ihn auf der Hand oder dem Arm. Später versuchen wir ihn mit einem Papier einzufangen. Leider verändert sich das Wetter und der Regenbogen ist nicht mehr da. Schade.

Verfasserin: Claudia

Auswertung aus einer Beobachtung

Bei der letzten Beobachtung von Sybil stellte sich heraus, dass sie aktuell ein sehr grosses Interesse an der Betreuung von Babys hat. So lud ich Sybil ein, Armand den Zvierebrei zu geben. Ich machte alles bereit und zeigte Sybil dann wie sie Armand den Brei geben kann und machte sie darauf aufmerksam, dass sie warten müsse bis er den Mund öffne. Sybil machte es Armand dann vor und öffnete ihren Mund ganz weit. Armand schaute zuerst etwas erstaunt, öffnete dann seinen Mund aber auch und Sybil gab ihm den Brei. Das ganze Angebot dauerte ca. 30 Minuten. Am Ende war Armand satt und Sybil war sichtlich stolz auf sich und erzählte allen dass sie Armand den Brei gegeben hat.

Verfasserin: Olivia

Uno, Uno, Uno!

Seit Januar ist ein Spiel immer wieder der Renner bei den Kindern. Von den Weihnachtsferien bis jetzt zog es sich durch, dass J. (4 Jahre alt)
seine Freunde immer wieder davon begeistern konnte dieses Spiel zu spielen. Die Kinder waren begeistert dabei. Es war Konzentration gefragt. Man musste Regeln lernen und anwenden können und aufeinander achten, wie auch die Reihenfolge einhalten. Gesellschaftsspiele sind eben nicht bloss ein Zeitvertreib für Kinder, sondern fordern von diesen die unterschiedlichsten Kompetenzen.

Verfasserin: Karin

Vom Liegen zum Sitzen

Pina robbt und erkundet im Moment aktiv den gesamten Raum. Seit ca. zwei Wochen zieht sie sich besonders gerne an den Emmi Pikler Elementen hoch. Kann sie sich an einem Element gut festhalten, so schafft sie es auch alleine in die Sitzposition zu kommen. Momentan hält sie sich dabei noch fest. Wie lange wird es wohl gehen, bis sie ohne sich fest zu halten alleine in die Sitzposition kommt und ihren Körper halten kann?

Das Sitzen ist für Babys ein wichtiger Meilenstein in ihrer Entwicklung. Voraussetzung für das Sitzen ist, dass die von der Lage in der Gebärmutter runde Wirbelsäule des Babys gestreckt wird und die Bauch- und Rückenmuskulatur ausreichend entwickelt ist. Nur so kann ein Kind das Gleichgewicht und seinen schweren Kopf selbst halten. Ein Baby kann sitzen, wenn es sich alleine hinsetzen und diese Position auch eine ganze Weile halten kann. Man kann zwar schon vorher ein Baby „sitzen lassen“ mit ausreichender Stütze, das ist aber nicht sinnvoll und schadet sogar dem Rücken. Zu frühes häufiges Sitzen kann zu späteren Haltungsschäden führen. Es wird empfohlen, dass Babys erst sitzen, wenn sie alleine in die Sitzposition kommen.

Kann man das Baby fördern? Empfehlenswert für das Baby ist es, wenn es sich möglichst viel frei bewegen kann. Fleissig üben lassen, denn es ist jedes Mal stolz auf seine Leistung. Und das stärkt wiederum sein Selbstbewusstsein.

Verfasserin: Ilenia

 

Vom Chaos zur Ordnung

Die Kinder tanzen im Raum. Gerade hat sich Mira noch damit beschäftigt die Kindergruppe zu beobachten und sie ruft plötzlich: „Aufräumen!“ und nimmt einen Gegenstand in die Hand. Die anderen Kinder rufen ebenfalls „Aufräumen!“

Szenenwechsel:

Mira sitzt am Tisch. Hoch konzentriert hält sie Formen in der Hand. Den blauen Kreis fügt Mira zur grünen Kreisform. Sie hält inne. Lässt ihren Blick über die Karton-Unterlage schweifen und sieht ein blaues, rundes Formfeld. Sofort nimmt sie das zuvor gelegte Element und legt es nun in das Blaue. Mira hält inne. Sie nimmt das Element erneut und legt es wieder in das gründe Feld. Erneut hält sie inne und legt es wieder zum blauen Feld zurück. Mira zeigt in diesen Beschreibungen zwei ganz unterschiedliche Spielsituationen und verfolgt dennoch das selbe Thema: Ordnung.

Am Anfang des Lebens besteht die Welt für Kinder aus Chaos. Erst, wenn Gemeinsamkeiten in den Dingen erkannt werden können, kann ein Verständnis von Zusammenhängen und Ordnung bestehen. Dinge nach Eigenschaften, Verwendungsweisen und weiteren Kategorien zu sortieren ist ein zentraler Lernprozess für Menschen. Das kindliche Spiel bietet eine Vielzahl von Lernmöglichkeiten. Im Beispiel mit den Formen zeigt Mira eine hohe Genauigkeit und eine Auseinandersetzung mit dem Fragen: „Wo haben die Dinge ihren Platz? Welche Dinge haben Gemeinsamkeiten und wo unterscheiden sie sich?“ In der Aufräum-Situation macht Mira das Thema Ordnung und Sortierung zum Gruppenthema und gibt ihr Thema somit in einen sozialen Kontext, um es weiter mit ihren Peers zu bearbeiten.

Ein erneuter Szenenwechsel:

Mira wird gerade gewickelt. Sie zeigt auf die Kinderboxen und möchte die darauf stehenden Namen vorgelesen bekommen. Wir schauen uns die einzelnen Buchstaben an. Einige Tage zuvor zeigt Mira auf einen Buchstaben, welchen sie auf dem Pullover der Erzieherin sieht und benennt in korrekt. Kinder orientieren sich daran, was sie in der Erwachsenenwelt sehen. Mira hat beobachtet, dass die Schrift ein zentrales Thema in der Erwachsenenwelt zu sein scheint und beginnt sich intensiv mit Buchstaben auseinander zu setzen. Auch hier geht es um Zuordnung und Benennung der Schriftbilder. Mit ihren zwei Jahren gelingt es Mira das ganze ABC zu erkennen.

Drei ganz unterschiedliche Szenen zeigt uns Mira. Sie bearbeitet auf unterschiedliche Weise das zentrale Thema Ordnung. Immer wieder taucht es auf und gerade dieses wiederkehrende und überprüfende Vorgehen zeigt auf, dass Mira eine Vorstellung davon entwickelt hat, in welche Kategorien die Welt aufgeteilt ist und gibt somit einen Einblick über ihre Sicht auf die Welt und mit welchen Fragestellungen sie sich aktuell beschäftigt.

Verfasserin: Marie-Christine