Search Results

The search for "" returned 1891 matches.

More diary entries:

Spätsommerzeit auf der Gruppe Gelb

Die letzten Wochen waren bei uns in der Gruppe Gelb geprägt von vielen schönen Sommermomenten, gemeinsamen Erlebnissen und auch einigen Veränderungen. Die warmen und sonnigen Tage haben uns immer wieder nach draussen gelockt, wo es für die Kinder so viel zu entdecken und zu erleben gab.
Ob auf dem Spielplatz, beim Schaukeln, Klettern, Beobachten oder einfach beim gemeinsamen Ausruhen in der Sonne. Die Kinder konnten die Sommertage in vollen Zügen geniessen. Besonders schön ist zu beobachten, wie die Kinder miteinander in Kontakt treten, gemeinsam lachen, spielen und jeden Tag ein kleines Stückchen mehr zusammenwachsen. Dabei entstehen viele kleine Freundschaften und ganz besondere Momente, die unseren Kita Alltag so besonders wertvoll machen. Auch ruhige Momente gehören dazu. Gemeinsam in der Hängematte liegen, die Umgebung beobachten oder einfach die Nähe der anderen Kinder geniessen. In unserer Gruppe hat sich in der letzten Zeit aber auch einiges verändert. Wir durften neue Mitarbeiterinnen in unserem Team begrüssen, wodurch auch für die Kinder neue Bezugspersonen hinzugekommen sind. Wir nehmen uns viel Zeit, einander kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam unseren Gruppenalltag zu gestallten. Schritt für Schritt wachsen nicht nur die Kinder, sondern auch wir als Team immer mehr zusammen.

Verfasserin: Edona

Menuplan KW40/2026

Wintersalat und Start Erbsenexperiment

Im September haben wir ein Erbsenexperiment gestartet und wollten wissen, was passiert, wenn man Erbsen, die zum Keimen dunkel und feucht benötigen, aber danach die Pflanze auch etwas Licht braucht, in eine Kartonbox setzt. Wir haben extra noch ein Labyrinth eingebaut und den Erbsen eigentlich nur eine Stelle mit Licht nach dem Labyrinth gelassen. Die Kinder konnten den Weg der Erbsen durch das Labyrinth auf die Kiste zeichenen. Nach etwa zwei Wochen haben wir die Kiste geöffnet und sehen nun, dass die Erbsensprossen wirklich das Licht suchen. Zudem testeten wir beide Male den Basilikum, den wir vor dem Sommer gepflanzt hatten. Davon konnten die Kinder nicht genug bekommen. Und beim Nachschauen wo die Erbsen nun stehen, haben wir uns überlegt, dass wir zum Testen auch noch andere Dinge für den Winter in der Kita und im Kita-Garten setzten könnten. Also haben wir Pak-Choi, Rucola und Kohl ins Hochbeet für den Herbst/Winter gesäät und drinnen scharfen Salat (Asia-Salat) und milden Salat gesät. Wir beachteten dabei auch die unterschiedlichen Formen der Samen. Als wir sowieso beim Hochbeet vorbeischauten, konnten die Kinder auch wieder einmal die Minze und die Melisse geschmacklich testen.

Vielleicht bekommt ihr dann noch ein Update, wenn es die Erbsen raus geschafft haben und wenn ihr neues im Hochbeet wachsen seht. Die Kinder können sich im Rahmen dieser kleinen Projekte auch im Wandel der Jahreszeiten mit dem Thema Pflanzen, Garten und allgemein der Natur
befassen.

Verfasserin: Karin

 

 

Riskantes Spielen (risky play)

Immer wieder geben wir den Kindern die Möglichkeit für das riskante Spiel, das sogenannte risky play. Von Natur aus suchen die Kinder schon im Kita- Alter Herausforderungen und das Risiko. Wichtig dabei ist, dass wir als Fachpersonen den Entwicklungsstand des Kindes einschätzen können, die Sicherheit im Auge behalten und Rahmenbedingungen für ein solches Spiel geben. Das riskante Spiel ist in sechs Kategorien unterteilt:

 

1.   Grosse Höhen

Klettern, Balancieren und Springen

 

2.   Hohe Geschwindigkeit

Wildes Schaukeln, Gefälle, Rutschen, Seilbahnen

 

3.   «Gefährliches» Werkzeug

Schnitzen, Schneiden, Hämmern, Sägen und Feilen mit echten

Werkzeugen

 

4.   Die zwei Elemente

Feuer- und Wassererfahrungen

 

5.   Raufen und Toben

Kämpfen, Raufen, Fangen und Verstecken

 

6.   Verschwinden und Verstecken

Freies Erkunden und Versteckspiele

 

Das riskante Spiel leistet einen wichtigen Beitrag zur kindlichen Entwicklung:

 

– Motorische und Kognitive Entwicklung

Aufbau und Entwicklung der Koordination, Kraft und Beweglichkeit.

 

– Aufbau von Selbstvertrauen

Erfolge erleben. Schwierige Situationen aushalten und bewältigen.

 

– Entwicklung sozialer Kompetenzen

Interaktion mit andern. Regeln zusammen aushandeln. Konflikte

austragen und lösen.

 

– Angstbewältigung

Sich durch Wiederholung an schwierige Situationen annähern. Angst erleben, aushalten und bewältigen. Erfolge erleben.

 

Zwei Beispiele aus der Kita:

 

Grosse Höhen

Auf dem Sugushäuser Spielplatz wagt sich Lucas (42 Mt.)  an den grössten Kletterturm. Die Grundvoraussetzungen, dass Kinder dort hoch klettern können, sind: Körpergrösse und Kraft. Lucas erfüllt beides und somit traue ich ihm zu, dass er das schafft. Die Griffe sind weit auseinander und Lucas muss sich strecken, um den nächsten Schritt machen zu können. Anfangs rutscht er noch bei den unteren Stufen ab, doch er versucht es weiter. Mit seiner Kraft zieht er sich immer weiter hoch, bis er es bis zur Plattform des Kletterturmes geschafft hat. Lucas ist unheimlich stolz auf sich selbst und ruft laut über den Spielplatz: «Ich haas gschaaaft!!!»

Lucas wiederholte noch einige Male das Hochklettern und wurde immer sicherer.

Sein Erfolgserlebnis stachelte auch andere Kinder an es zu probieren. Manche Kinder hatten jedoch noch nicht die körperlichen Voraussetzungen sich zwischen den Griffen zu halten.

Aber Aster beobachtete Lucas schon von Beginn an beim Klettern und übte fleissig bei den unteren Griffen. Nach etwa acht Versuchen gelang es auch ihm bis nach oben zu klettern. Auch Aster rief laut, dass er es geschafft hat und dabei lachte er stolz und glücklich über seinen Erfolg.

 

«Gefährliches» Werkzeug

Im Bildungsbereich Kreativität& Werken haben die Kinder der Kleinkindergarten- Gruppen die Möglichkeit Erfahrungen im Umgang mit richtigen Werkzeugen zu sammeln. Es stehen den Kindern verschiedene Sägen, Feilen und Zangen zur Verfügung, sowie Hämmer und Nägel. An unterschiedlichen Materialien können sie diese Werkzeuge ausprobieren (Bimsstein, Holz, Speckstein). Um die Sicherheit während des Werkens zu gewährleiste gibt es Regeln die es zu befolgen gibt:

–       Max. vier Kinder an einem Angebot

–       Die Kinder tragen immer Hausschuhe.

–       Die Kinder tragen immer Schutzbrillen und Handschuhe.

 

Ben (46 Mt.) Aeneas (43 Mt.) und Aster (43 Mt.) nehmen am Angebot «Hämmern am Bimsstein teil. Ben wollte auch noch versuchen Nägel einzuschlagen. Aster nutzte das Hämmern um Emotionen loszulassen und schrie laut darauf los.

Verfasserin: Corina

Die Spätzlisaison ist eröffnet

Heute machen wir mit den Kindern selbstgemachte Spätzli. Zum Einsatz kommt unser Edelstahl-Spätzlehobel. Kiran und Zoé helfen mir zuerst beim Herstellen des Spätzliteiges. Gemeinsam wiegen wir die Zutaten ab, geben sie in eine Schüssel und verrühren alles zu einem glatten Teig.

Unser Spätzli-Grundrezept

Zutaten:

300 g Mehl
3 Eier
ca. 1,5 dl Wasser
½ TL Salz

Zubereitung:

Mehl und Salz in eine grosse Schüssel geben. Die Eier und das Wasser dazugeben und alles kräftig verrühren bzw. schlagen, bis ein glatter, zähflüssiger Teig entsteht und dieser kleine Blasen wirft.

Den Teig anschliessend etwas ruhen lassen.

In einem grossen Topf Wasser aufkochen und leicht salzen. Den Teig portionsweise auf den Spätzlehobel geben und direkt ins siedende Wasser hobeln. Sobald die Spätzli an die Wasseroberfläche steigen, sind sie fertig. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, gut abtropfen und auskühlen lassen. Jetzt sind die Kinder dran. Nach dem Kreis helfen Leon, Aeneas, Kiran, Zoé, Nora, Lucas und Victor beim Herstellen der Spätzli mit. Gemeinsam erleben die Kinder den ganzen Prozess: vom Abwiegen und Mischen der Zutaten über das Rühren und Hobeln bis hin zu den fertigen, selbstgemachten Spätzli. Zum Schluss werden die Spätzli portioniert und abgepackt. Kiran hilft mir dabei, die fertig abgepackten Spätzli in den Kühlschrank zu bringen. Dort werden sie bis zum Ende des Kita-Tages gekühlt aufbewahrt. Jedes Kind darf anschliessend seine selbstgemachte Portion Spätzli mit nach Hause nehmen.

Verfasserin: Martina

 

Lauflernwagen- und Bobbycarparcours

Lino und Noah interessieren sich im Moment für Bewegungen, wie zum Beispiel Möbel schieben oder Autofahren. An diesem Nachmittag nahmen Lino und Noah an einer Bewegungsaktivität teil.  Sie schoben den Lauflernwagen und fuhren Bobbycar im Innenhof. Dabei lernten sie ihren eigenen Körper kennen. Ein Parcours ist eine tolle Möglichkeit, das Bobbycar-Fahren mit gezielter motorischer und kognitiver Förderung zu verbinden.

 

Grobmotorik

  • Stärkung der Bein- und Rumpfmuskulatur durch das Abstossen mit den Füssen
  • Verbesserung der Balance und Körperkoordination
  • Training von Kraft und Ausdauer

Kognitive Förderung:

  • Raumwahrnehmung: Einschätzen von Abständen und Hindernissen
  • Ursache-Wirkung: Lenken → Richtungsänderung; Bremsen → Stopp
  • Problemlösung: Wie komme ich um die Ecke?

Sozial-emotionale Förderung:

  • Selbstständigkeit: Kinder erleben sich als selbstwirksam (“Ich kann mich alleine fortbewegen”
  • Selbstvertrauen: Erfolgserlebnisse beim Meistern von Strecken oder Kurven
  • Frustrationstoleranz: Umgang mit Umkippen oder Steckenbleiben

Verfasserin: Soe

Menuplan 38/2026

Mit kleinen Händen Grosses schaffen

Heute durften Lucas, Zoé und Kiran bei der Vorbereitung der Gemüse- und Früchteteller für das Mittagessen helfen. Die verschiedenen Gemüse- und Früchtesorten wurden von mir vorbereitet und so zugeschnitten, dass die Kinder sie mit geeigneten Kindermessern sicher weiterverarbeiten konnten. Lucas, Zoé und Kiran zeigten von sich aus grosses Interesse und wollten mich bei der Vorbereitung unterstützen. Alle drei Kinder gingen aufmerksam und konzentriert mit den Messern um. Die Schneidebewegungen führten sie bereits sicher und kontrolliert aus. Dabei zeigten sie viel Freude und Motivation. Es war deutlich zu beobachten, wie stolz die Kinder darauf waren, eine Aufgabe selbstständig übernehmen zu dürfen und damit einen wichtigen Beitrag zur gemeinsamen Mahlzeit zu leisten.

Anschliessend zeigte ich Lucas, wie die Schneidemaschine für die Frischhaltefolie funktioniert. Er verstand die Handhabung sehr schnell und konnte den Ablauf anschliessend selbstständig ausführen. Besonders schön war, dass Lucas sein neu erworbenes Wissen direkt weitergab: Mit Freude zeigte er Zoé und Kiran, wie die Schneidemaschine funktioniert. Die drei Kinder unterstützten sich gegenseitig und lernten voneinander. Während der gesamten Tätigkeit waren Lucas, Zoé und Kiran aufmerksam, konzentriert und ausdauernd. Sie waren sichtlich begeistert von ihrer Aufgabe und freuten sich über das Ergebnis ihrer gemeinsamen Arbeit.

Durch die Vorbereitung der Gemüse- und Früchteteller konnten Lucas, Zoé und Kiran verschiedene wichtige Kompetenzen weiterentwickeln. Das Schneiden von Gemüse und Früchten förderte insbesondere ihre Feinmotorik, Hand-Auge-Koordination, Geschicklichkeit und Konzentrationsfähigkeit. Gleichzeitig konnten die Kinder ihre Selbstständigkeit und ihr Verantwortungsbewusstsein stärken. Sie erhielten die Möglichkeit, eine konkrete und sinnvolle Aufgabe aus dem Kita-Alltag zu übernehmen und erlebten dabei, dass ihnen etwas zugetraut wird und ihre Mithilfe für die Gemeinschaft von Bedeutung ist. Solche Erfahrungen stärken das Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit der Kinder.

Besonders wertvoll war das gemeinsame Lernen. Lucas konnte sein neu erworbenes Wissen über die Schneidemaschine direkt an Zoé und Kiran weitergeben. Dabei übernahm er für einen Moment die Rolle des Erklärenden und konnte erleben, dass auch er anderen etwas beibringen kann. Zoé und Kiran wiederum nahmen seine Erklärung interessiert an und konnten von ihm lernen. Dadurch wurden Kommunikation, Kooperation, soziales Lernen und gegenseitige Unterstützung gefördert. Die gemeinsame Zubereitung bot den Kindern ausserdem die Möglichkeit, Lebensmittel bewusst wahrzunehmen und einen direkten Bezug zur eigenen Mahlzeit herzustellen. Sie erlebten den gesamten Prozess vom Vorbereiten und Schneiden bis zum fertigen Gemüse- und Früchteteller.

Die Situation zeigte sehr schön, wie viele Lernmöglichkeiten in alltäglichen Tätigkeiten stecken. Lucas, Zoé und Kiran konnten Verantwortung übernehmen, eigene Fähigkeiten einsetzen, Neues lernen und gemeinsam ein sichtbares Ergebnis schaffen, auf das sie stolz sein konnten.

Verfasserin: Martina

Menuplan 32/2026

Faszination Schatten und Licht

Wir haben uns gemeinsam auf eine spannende Entdeckungsreise rund um das Thema Licht und Schatten begeben. Seit einiger Zeit äussert Colin den Wunsch nach der Taschenlampe und einem dunklen Raum. Ebenso möchte er dazu Lieder von «Paw Patrol» hören und das Schwarz-Licht eingeschaltet haben. Deshalb habe ich versucht, seine Interessen in einem Angebot zu kombinieren. Auch die anderen Kinder waren neugierig und machten mit. Mit kleinen Taschenlampen und verschiedenen Bildkarten konnten die Kinder selbst ausprobieren, was passiert, wenn Licht auf unterschiedliche Gegenstände und Materialien trifft. Zunächst betrachteten die Kinder neugierig die Taschenlampen. Sie untersuchten sie, schalteten sie ein und aus und beobachteten den Lichtstrahl. Danach wählten die Kinder verschiedene Bildkarten aus und schauten diese an. Zunächst war nur ein Umriss zu sehen. Durch den Schatten des Lichtes wurde kurze Zeit später eine Figur sichtbar. Dies regte die Kinder zum Ausprobieren an und sie versuchten die Figuren weiter sichtbar zu machen. Dabei entstanden viele kleine Forschungsmomente: Was passiert, wenn ich die Taschenlampe bewege? Wird das Bild größer oder kleiner? Wie und wo ist es besonders gut zu sehen? Was passiert, wenn jemand oder etwas vor dem Licht steht?

Verfasserin: Anna