Online Diary

Sinneserfahrungen mit Ton

Seit langem haben wir im Kreativbereich wieder einmal den Ton ausgepackt. Im Zeitfenster der offenen Arbeit am Nachmittag hatten die Kinder der Gruppen Lila, Rot und Orange die Möglichkeit am Angebot teilzunehmen. Für ein paar Kinder war es das erste Mal, dass sie ein Tonstück in der Hand hielten und sie fragten, was das ist. Ich erklärte ihnen, dass Ton eine Art Erde ist, welche ganz natürlich im Boden vorkommt. Die Kinder schnupperten mit ihren Nasen am Ton und stellen fest, dass er wirklich nach Erde riecht. Jetzt kann es losgehen mit dem Bearbeiten des Tones. Es liegen verschiedene Modelierwerkzeuge bereit und Holzhämmer. Alles wird neugierig von den Kindern ausprobiert. Nach dem Ausprobieren werden erste Pläne umgesetzt und es entstehen Pizzas, Spagetti und Kekse aus dem Ton.

Beim Tonen erleben die Kinder das Material mit verschiedenen Sinnen.

o   Wie riecht er?

o   Wie fühlt sich der Ton an?

o   Wie fühlt er sich an, wenn wir ihn mit Wasser einreiben?

o   Wie fühlen es sich an, wenn der Ton auf unseren Händen langsam trocknet?

o   Wie klingt es, wenn wir den Ton mit dem Hammer bearbeiten?

o   Wie klingt es, wenn wir mit der nassen Hand auf den Ton schlagen?

Verfasserin: Corina

 

In der Weihnachtsbäckerei

Die Vorbereitungen für unser Adventskafi der Kleinkindergartengruppen Orange, Rot und Lila laufen auf Hochtouren. Die Angebote werden geplant, die Räume geputzt und natürlich die Leckereien für die Verpflegung produziert. Auf Gruppe Lila haben wir am Vormittag mit den Kindern Plätzchen gebacken, während sich das Nachmittagsteam um das Dekorieren gekümmert hat. Nun kann das Schlemmen beginnen.

Verfasserin: Anna

Bewegung, Gemeinschaft und Kreativität im Freispiel

Um vielfältige Bewegungserfahrungen zu ermöglichen, verfügt die Gruppe Türkis über unterschiedliche Materialien. Es gibt zum Beispiel Stühle in verschiedenen Grössen. Mit diesen können Kinder ziehen oder schieben, was ihr Gleichgewicht und ihre Koordination verbessert. Am 1. Dezember verbrachten Paxton und Leone einen aufregenden Abend mit Klettern und Springen, wobei sie diese Stühle benutzten. Im Alltag beschäftigt sich Paxton gerne mit diesen Stühlen. Er schiebt die Stühle im Zimmer herum oder klettert auf Stühle und stellt sich hin. An diesem Abend nahm Paxton einen dieser Stühle und versuchte, darauf zu klettern und sich hinzustellen. Um das Ganze noch spannender zu gestalten, haben wir auch andere Stühle auf dem Boden zusammengestellt. Er kletterte auf die Stühle und sprang dann auf den Boden. Er hatte einen Riesenspass. Er wiederholte es immer wieder. Kurz darauf machte Leone mit. Einige Stühle waren zu hoch für Leone. Nachdem er das bemerkt hatte, benutzte er kleinere Stühle. Nach einem Moment hatte Paxton eine Idee: Er drehte alle Stühle um und stapelte sie übereinander. Leone half ihm dabei. Dann setzte Paxton sich darauf.

Gemeinsames Spielen fördert soziale Kompetenzen wie Empathie und Teamgeist. Dadurch lernen Kinder kommunizieren, teilen und helfen sich gegenseitig. Gleichzeitig sind Bewegungserfahrungen für Kinder entscheidend für eine ganzheitliche Entwicklung.

Verfasserin: Soe

Wir sind auf Forschungsreise und erkunden unsere Umgebung

Lioba (12 Monate) und Nora (7 Monate) erforschen die Welt im praktischen Tun. Sie betätigen sich beim Erkunden der Welt und suchen nach besten Lösungen.
-Ich prüfe mein Gleichgewicht
-Welche Hindernisse kann ich selber überwinden?
-Wie sieht die Welt eigentlich da oben aus?
-Was passiert wohl, wenn ich diesen Knopf drücke?
Verfasserin: Carmen

Happy Birthday Owen

„Happy Birthday, Owen!” Noch vor deinen Ferien in Shanghai haben wir gemeinsam deinen 4. Geburtstag gefeiert – mit einer selbstgestalteten Krone und einem verzierten Muffin. Wir wünschen dir auf deinem weiteren Lebensweg alles Gute. Wir freuen uns schon sehr darauf, dich wieder in der Kita zu begrüßen. All deine Freunde denken an dich.

Verfasserin: Martina

Herzlich Willkommen Aeneas

Nach zwei Wochen Eingewöhnung hast du dich wunderbar an deine Bezugsperson gewöhnt und du hast die morgendlichen Abschiede von Anfang an ganz problemlos gemeistert. Wir freuen uns sehr darauf, deine Entwicklung weiter zu begleiten und dich noch besser kennenzulernen.

Deine Gruppe Rot

Verfasserin: Martina

Ein lehrreicher Herbstspaziergang

Beschreibung des Angebots:

An einem sonnigen Herbstmorgen haben wir mit den Kindern einen kleinen Herbstspaziergang gemacht bei dem sie viele spannende Eindrücke sammeln konnten. Raschelnde Blätter auf dem Boden, warmes Sonnenlicht und bunte Farben überall. Während des Spaziergangs machten wir immer wieder kurze Pausen, damit die Kinder verschiedene Blätter aufsammeln konnten. Mit viel Neugier suchten sie am Boden nach verschiedenen Blättern. Anschliessend steckten wir die gesammelten Blätter gemeinsam auf einen Holzspiess, sodass ein bunter „Blätterspiess“ entstand. Leone, Agostino und Ellie waren aufmerksam und interessiert. Sie zeigten stolz ihre gefundenen Blätter. Beim Aufspiessen der Blätter benötigten sie teilweise noch etwas Unterstützung, zeigten aber viel Ausdauer und Freude am Tun. Das Angebot war für Agostino, Leone und Ellie, die alle fast im gleichen Alter sind, auf die Entwicklung abgestimmt und förderte mehrere Entwicklungsbereiche:

Motorische Entwicklung:

-Grobmotorik: Gehen, Stehen, Bücken und Balancieren während des Spaziergangs.

-Feinmotorik: Das Halten der Blätter und das Aufstecken auf den Holzspiess trainieren Hand-Auge-Koordination.

 

Wahrnehmungsförderung:

Die Kinder erleben die Herbstnatur mit allen Sinnen. Bunte Farben, fühlen unterschiedlicher Blattstrukturen und sie hören das Rascheln unter ihren Füssen.

 

Sprachentwicklung:

Beim gemeinsamen Benennen und Zeigen erweitern die Kinder ihren Wortschatz auf natürliche Weise.

 

Kognitive Entwicklung:

Erste Sortier- und Vergleichsprozesse entstehen wie „gross-klein“ oder „gelb-rot“. Die Kinder beginnen Zusammenhänge zu erkennen.

 

Soziale und emotionale Entwicklung:

Die gemeinsame Aktivität stärkt das Wir-Gefühl. Die Kinder beobachten einander, ahmen nach und freuen sich gemeinsam über ihre Entdeckungen.

 

Verfasserin: Ilenia

 

Wie hoch kann ich runterspringen?

Passend zu meinem letzten Online-Tagebuch Eintrag «Austoben», kommt nun das Runterspringen. In den letzten Monaten haben wir gefühlt tausendmal das Lied «Häsli i de
Gruebe» gesungen. Dadurch entstand bei vielen Kindern das Interesse am Springen. Auf dem Boden üben die Kinder immer und immer wieder, bis irgendwann zum ersten Mal beide Füsse gleichzeitig vom Boden abheben. Da das nun gelernt ist, folgt die neue Herausforderung: Aus einer Höhe herunterspringen. Wir legen eine grosse, feste Matte auf den Boden und es stehen unterschiedliche Ebenen zur Verfügung. Die Kinder können von der Palette, von Stühlen oder vom Tisch runterspringen. Der Spass steht im Vordergrund und es ist natürlich egal, für welche Höhe sich die Kinder entscheiden und ob sie hier auch bereits mit beiden Füssen gleichzeitig abheben. Ich war erstaunt, wie gut die Kinder einschätzen konnten, was sie sich trauen und was noch nicht.

Verfasserin: Alexandra

Azelle, Bölle schelle, DChatz gaht uf Walliselle

Luisa geht ins Musikzimmer und sagt  zu Leon, Frieda und Frida fröhlich: «Lass uns einen Singkreis machä». Sie nimmt aus dem Regal die Kiste mit den Singkarten hervor. Dann setzt sie sich in den Raum und ihre Freunde gesellen sich zu ihr und auch ein paar jüngere Kinder kamen dazu. Luisa sagt. »Ich mach «A zelle Bölle schelle» und ich entscheide wer aafangt». Leon widerspricht ihr und sagt, dass er auch entscheiden möchte, wer mit dem Singen beginnen darf. Sofort hat Luisa eine Antwort bereit und erwidert, dass er in der nächsten Runde entscheiden darf. Luisa zeigt mit ihrem Zeigefinger auf ein Kind nach dem anderen, dabei sagt sie den Spruch auf:

«Azelle, Bölle schelle
DChatz gaht uf Walliselle,
chunnt si wieder hei,
hätt si chrummi Bei.
Piff, paff, puff,
und du bisch ehr und redlich duss»

Luisas Finger bleibt bei Frieda stehen und sie gibt ihr die Singkiste. Frieda wählt sich das Lied «Ringel, Ringel, Reihe» aus. Luisa steht als erste auf und fordert die Kinder zum mitmachen auf. Zusammen halten sich alle an den Händen. Bevor sie zu singen beginnen, entscheidet Luisa, dass alle auf drei zählen und dann loslegen.

 

Fachlicher Kontext:

Luisa übernimmt seit ein paar Wochen immer wieder die Rolle der Anführerin. Sie initiiert Spiele, hat Ideen und trifft Entscheidungen über die Spielverläufe. In dieser Rolle braucht es einige wichtige soziale Kompetenzen:

Ø  Luisa spürt, dass die Kindergruppe Lust auf einen Singkreis hat und vermittelt dies durch ihre fröhliche Stimme den Kindern.

Ø  Luisa imitiert uns Erzieherinnen beim Führen des Singkreises.

Ø  Sie geht auf Leons Widerrede ein und stellt ihn mit einer passenden Antwort zufrieden.

Ø  Sie nutzt den Spruch «A zelle Bölle schelle», um Entscheidungen zu treffen, welche die Kinder akzeptieren werden.

Ø  Luisa zeigt Selbstvertrauen in Bezug auf: Ich weiss wie ein Singkreis abläuft. Ich kenne die Texte der Lieder.

Verfasserin: Corina

 

Spielerisch zahlen und Formen entdecken

Mit viel Konzentration und Freude legt Milo bunte Formen und kreiert mit den Vorlage seine eigenen Zahlen.

Verfasserin: Tanja