Online-Tagebuch

Schlussabrechnung Covid-19-Erstattung

Liebe Eltern

Wie Sie den Medien sicher entnommen haben, haben sich National- und Ständerat für eine 100%ige Entschädigung der Eltern, die Ihre Kinder während des Lockdowns selbst betreut haben, ausgesprochen.

Dies ist ein hervorragedes Ergebnis!

Leider haben sich die Informationen und Anforderungen von der Stadt Zürich, dem Kanton Zürich und schliesslich dem Bund mehrfach überschnitten und auch unsere Kommunikation und Abwicklung stark herausgefordert.

Wir mussten nun bis zum 17. Juli 2020 eine vollständige Schlussabrechnung für alle Eltern erstellen und einreichen, auf deren Basis Ihre Entschädigung berechnet wird. Etwas vertrackt daran ist, dass die Stadt Zürich bereits einen Vertrag mit den Kitas auf Basis von Normkosten erstellt hat, der Bund nun aber eine vollständige Entschädigung verfügt hat. Dies allerdings mit abweichenden Zeitfenstern (so wäre der 16. März 2020 gemäss Regelung der Stadt Zürich entschädigungsfähig gewesen, in der nun übersteuernden Bundeslösung hingegen nicht).

Aus diesen Gründen haben wir uns entschieden, die bisher praktizierten Akonto-Abrechnungen einzustellen und auf Basis der eingereichten Endabrechnung Ihre Erstattung vornehmen. Dazu müssen wir jedoch die Meldungen an den Kanton vom 17. Juli 2020 erst wieder in unsere Buchhaltung implementieren.

Daher wird sich die Auszahlung / definitive Gutschrift voraussichtlich bis Mitte August verzögern. Wir danken Ihnen herzlich für die Geduld. Wir denken, es ist im Interesse aller, wenn wir nun die gesamte Summe zu effektiven Beträgen abrechnen können statt gestückelte Akonto-Zahlungen vorzunehmen.

Sommerliche Grüsse

Markus Guhn

Zum Abschied…

Liebe Bald-Kindergarten-Kinder

Wir wünschen Euch einen guten Start im Kindergarten! Vielen Dank für die schöne Zeit mit Euch, wir werden Euch vermissen!

Update Covid-19 Schutzkonzept

Liebe Eltern

Infolge der aktualisierten Bestimmungen und Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit haben wir unser Schutzkonzept ebenfalls angepasst. Die aktuelle Version finden Sie hier:

Schutzkonzept Covid 19 23072020

Wir wünschen Ihnen und uns einen gesunden Sommer!

Bastelwerkstatt

Die Kinder der Gruppe Gelb haben mitbekommen, dass die Erwachsenen etwas basteln (Abschiedsgeschenke). Daraufhin äusserten sie den Wunsch, ebenfalls etwas zu basteln. Wir legten auf einem Tisch unterschiedliche Materialien bereit: Stifte, Papiere, Scheren, Leimstifte, Stanzer und Stempel. Die Kinder hatten die freie Wahl und starteten direkt damit, sich kreativ auszuleben und die teilweise neuen Materialien zu erkunden. Ella nutzte vor allem Stifte und Stempel, die drückte sie auf das Papier und sah direkt einen Effekt. Amélie dekorierte ihr Blatt ebenfalls zuerst mit Stempeln und probierte anschliessend mit der Schere in ihr Blatt zu schneiden. Lio nutzte konzentriert den Leimstift um kleine Schnipsel auf sein Blatt zu kleben. Am Ende war der ganze Tisch voller bunter Kunstwerke.

Verfasserin: Alexandra

Von den Kleinen zu den Grossen wechseln

Die Kinder der Kleinkind-Gruppen sind bei den Kleinkindergarten-Gruppen am Eingewöhnen. In der ersten und zweiten Woche im Juli waren sie ca. eine Stunde auf ihrer neuen Kleinkindergarten-Gruppe und lernten ihre neuen Bezugspersonen und die neue Spielumgebung kennen. So viele spannende Materialien stehen bereit zum Ausprobieren! Jetzt in der dritten Woche der Eingewöhnungszeit erkunden die Kinder alle Bildungsbereiche der Kleinkindergarten-Gruppen. Muriel, Armon, Amelie und Marie sind auf Entdeckungstour im Lichterzimmer. Dort steht der Sandkasten bereit zum umleeren, umfüllen, abmessen oder Sandglace herstellen. Schon nach kurzer Zeit beginnen die Kinder den Sand zu erforschen. Die Zeit vergeht wie im Fluge und schon bald gibt es das Mittagessen.

Verfasserin: Claudia

 

Objektpermanenz

Zum Beginn seines Lebens hat ein Neugeborenes noch kein Kurzzeitgedächtnis. Wenn etwas aus seinem Blickfeld verschwunden ist, dann existiert dies für das Baby nicht mehr. Es gehört zur Entwicklung des Kindes, dass es erst nach und nach in den ersten Lebensmonaten lernt, dass ein Gegenstand weiter vorhanden ist, auch wenn es ihn im Moment nicht sehen kann. Dies nennt sich auch Objektpermanenz. Mit etwa neun Monaten haben viele Babys diesen wichtigen Entwicklungsschritt vollzogen. Ihr Verständnis der Welt und ihr Kurzzeitgedächtnis sind jetzt soweit ausgeprägt um zu wissen, dass beispielsweise der Ball unter dem Schrank liegt, wenn das Baby ihn dahinrollt.

Adrian spielt ein bekanntes Objektpermanenzspiel das «Gugus-Dada». Er hält eine Decke vor sich und lässt sie fallen, beim Fallen sagt er „Dada“ und wenn die Decke vor seinem Gesicht ist sagt er „Gugus“. Damit zeigt er uns, dass er verstanden hat, dass etwas immer noch da ist, auch wenn man es für einen Moment nicht sehen kann.

Verfasserin: Olivia

 

Kegeln oder Bowlen?

Wo genau die Unterschiede darin bestehen, müsste ich Experten fragen. Ich habe nur gelesen, dass die Kugel beim Bowling als Ball bezeichnet wird und wesentlich größer und schwerer ist. Julian und Philippa probierten sich heute an der gesagten Disziplin mit grosser Konzentration, Freude und erstaunlicher Ausdauer. Nach dem Vorzeigen haben die beiden gleich verstanden um was es geht und den Ball abwechslungsweise Richtung Kegel geworfen. Julian hat mir auch fleissig dabei geholfen, die umgefallenen Kegel wieder aufzustellen. So ergab sich ein schönes Parallelspiel zwischen den beiden und es ergab sich die Möglichkeit, einander nachzuahmen.

Verfasserin: Nadin

„Maskenpflicht“

Ab dem 6. Juli gilt in der Schweiz in den öffentlichen Verkehrsmitteln wegen COVID-19 eine Maskenpflicht. So entstand die Idee, dass wir für unsere Eltern Hygienemasken dekorieren. Mit viel Glitzer, Federn, Pailetten und Farben kommt etwas Fröhlichkeit in unseren, von einem Virus infizierten, Alltag. Die Kinder können so ihre kreativen Ideen umsetzen und wir thematisieren, was in unserer Umwelt passiert und wie wir uns schützen können.
Mit diesem Angebot versuchen wir den Kindern die Angst vor diesen Masken und auch dem Virus zu nehmen und sie an eine, womöglich baldige, neue Realität zu gewöhnen.

Am Angebot teilgenommen haben: Ella Soleil, Marta, Catarina, Cloé, Ada, Phina, Jules und Salome.

Verfasserin: Rebecca

Kohlebilder

Am 3. Juli wollte ich den Kindern ein paar Erfahrungen mit Kunstwerken bieten. Also nahm ich verkohlte Holzstücke mit auf das Viadukt. Zufälligerweise lagen da noch weitere herum. Die Kinder durften diese auf verschiedenen Flächen ausprobieren. Ada zeichnete dann voller Freude die verschiedensten Motive auf den Boden: Ein Auto und unterschiedliche Gesichter waren beispielsweise dabei. Daraufhin machten wir ein paar Wettrennen, um unsere Energie loszuwerden, bevor wir an einigen Galerien in der Nähe der Löwenbräu-Haltestelle vorbeischlenderten und die ausgestellten Werke betrachteten. Zum Schluss besuchten wir noch den Spielplatz Schützen, damit sich die Kinder so richtig austoben konnten. Ein kreativ anregender und abwechslungsreicher Nachmittag.

Verfasserin: Karin

Absage Sommerfest :-(

Liebe Regenbogen-Eltern

 

Schweren Herzens haben wir heute Mittag entschieden, das diesjährige Sommerfest abzusagen 🙁

 

Wir waren angesichts der guten Entwicklung Anfangs Juni so guter Dinge, dass wir das bereits geplante Fest auch durchführen können. Der starke Anstieg an Infektionszahlen in den letzten Tagen und der sehr hohe geschätzte R-Faktor haben uns nun veranlasst, das Risiko eines „Superspreader-Events“ nicht einzugehen.

Es tut uns so sehr für die Kinder Leid, die sich bereits sehr auf das Fest gefreut haben. Für die austretenden Kinder werden wir uns in den kommenden Tagen überlegen, ob/was wir als Alternative für einen schönen Abschluss anbieten können.

Auf der anderen Seite haben wir es als nicht verhältnismässig beurteilt, allenfalls 300 Personen in eine Quarantäne zu bringen, Ihre Gesundheit zu gefährden und gravierende Arbeitsausfälle bei Ihnen und bei uns zu riskieren, nur weil das Wetter uns wohlgesonnen zu sein scheint.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und können es kaum erwarten, möglichst bald mal wieder gesellig beieinader sein zu können.

Freundliche Grüsse

Désirée Giger und Markus Guhn