Online-Tagebuch

Wir sind heute Bauarbeiter/innen

Anlässlich der Baustelle, die sich quasi direkt vor unseren Fenstern befindet, bereitete Nahuel für die Kinder heute Nachmittag ein Angebot zu diesem Thema vor. Es herrscht ein grosses Interesse diesbezüglich, es wird durchgehend viel beobachtet, Baustellenbücher angeschaut und Gespräche darüber finden statt. Welche Fahrzeuge gibt es auf der Baustelle? Wer arbeitet auf der Baustelle? Was tragen die Bauarbeiter? Welche Werkzeuge verwenden sie dort? Durch die vorbereiteten Materialien wie Fahrzeuge, Holzbausteine, Pilonen, Werkzeuge, Leuchtwesten und Helme wurde die Neugier der Kinder geweckt damit zu experimentieren. Der Bagger ist definitiv bei allen das Highlight.

Verfasserin: Nadin

 

Leckerschmecker im November

Im Ernährungsbereich fanden mehrere Angebote zum Thema „Backen und Kochen“ statt. Die Teilnahme an den Angeboten war gross und der Wunsch etwas herzustellen war riesig. Ich sage danke, für die tatkräftige Unterstützung und wünsche euch «das Essen mit allen Sinnen zu geniessen»

Beim Backen und Kochen lernen die Kinder:

– Den Bezug zu verschiedenen Nahrungsmitteln und woher die Lebensmittel kommen
– Kochvorgänge verstehen, begreifen und erleben z.B. vom Teig herstellen bis zum fertig gebackenen Brot
– Etwas in der Gruppe zu erarbeiten, das Wir – Gefühl erleben und zugleich das Selbstwertgefühl stärken
– Genuss zu erleben (Lebensfreude, positive Gefühle im Bezug zum Essen erleben)
– Ihre Sinne einzusetzen (riechen, schmecken, tasten)
– Geduld zu haben, wenn man abwarten muss, bis man an der Reihe ist (zum Beispiel beim Würzen der Speisen, wie auch warten bis die Brötchen fertig gebacken sind)
– Ihre Hände zu gebrauchen und die Hand-Augenkoordination zu fördern
– Mit einem Messer umzugehen und feinmotorische Fähigkeiten zu üben
– Die Küche und deren Umfeld kennen, sowie Bezeichnungen von Lebensmitteln und Haushaltinstrumenten zu erlernen
– Neue soziale Kontakte entstehen über Austausch und Erfahrung
Hier noch ein kleiner Rezept Reimender für Spätzli/Chnöpfli:

Zutaten:

Anzahl Personen: 4

-200 g Mehl
-100 g Knöpflimehl
-0.75 TL Salz
-1.5 dl Milchwasser (1/2 Milch / 1/2 Wasser)
-3 frische Eier
– Salzwasser, siedend
Und so wirds gemacht:

Mehl, Knöpfli Mehl und Salz in einer Schüssel mischen, in der Mitte eine Mulde eindrücken. Milchwasser und Eier verrühren, nach und nach unter Rühren in die Mulde giessen, mit einer Kelle mischen und so lange klopfen, bis der Teig glänzt und Blasen wirft. Zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 30 Min. quellen lassen. Spätzli: Teig portionenweise auf einem nassen Stielbrettchen ausstreichen. Mit dem Rücken eines langen Messers schmale Teigstreifen vom Brettchen direkt ins leicht siedende Wasser schneiden. Knöpfli: Teig portionenweise durch ein Knöpflisieb direkt ins siedende Salzwasser streichen. Sobald eine Portion verarbeitet ist und die Spätzli/Knöpfli an die Oberfläche steigen, mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen.

Verfasserin: Martina

Motorische Entwicklung innerhalb von vier Wochen

Adrian ist nun seit knapp einem Monat bei uns in der Kita. Als wir mit der Eingewöhnung starteten, drehte sich Adrian selbständig vom Rücken auf den Bauch. Nun, ca. vier Wochen später, drückt er sich bereits in den Vierfüsslerstand und bewegt sich rückwärts.

Verfasserin: Olivia

Monster-Disco

Ende Oktober war wieder einmal Halloween. Im Gesprächskreis konnten die Kinder von ihren Erfahrungen und dem bevorstehenden Abend erzählen und sie erfuhren kindgerecht, wie Halloween in Amerika gefeiert wird.  Dann durften sich die Kinder selbst als Monster schminken und es gab eine Kinder-Monster-Disco, um sich auszutoben und wild mit Ballonen und Musik zu farbigen Discolichtern zu tanzen. Eine Monster-Freude.

Verfasserin: Karin

gendergerechtes Angebot

In unserem Alltag braucht es vielfältige Materialien damit die Kinder in die männliche und weibliche Welt eintauchen können oder Verknüpfungen zu beiden Bereichen möglich sind. Heute habe ich für die Kinder verschiedene Materialien bereit gestellt, um in die männliche Welt einzutauchen. Die Kinder haben verschieden Materialien zum Thema „rasieren“. Es hat Rasierschaum, Rasierer, Seife, Wasser und ein Badetuch. Auf den Händen, Armen und im Gesicht wird der Rasierschaum aufgetragen und mit dem Rasierer wieder entfernt.

Verfasserin: Claudia

Jetzt falled dBlättli wieder

Der Herbst ist mit all seinen Facetten in Zürich eingetroffen und wir möchten mit den Kindern den Wandel der Natur erkunden. Wir entschieden deshalb, eine Papiertüte mit auf den Spaziergang zu nehmen und machten uns auf die Suche nach Herbstblättern. Leo und Samuel begannen schnell damit, die Blätter vom Boden aufzuheben und in die Tüte zu werfen. Samuel wollte dann das Tragen der Tüte übernehmen. Leo sammelte weiter Blätter ein. Das Zusammenspiel unter den Kindern funktionierte gut und sie zeigten grosse Freude über ihren Erfolg.

Verfasserin: Alexandra

Öffnen und Schliessen

Diese Fotos entstanden anhand eines Bikri-Angebotes. Ich habe ein Kind während dem Freispiel beobachtet, wie es sich mit dem Reissverschluss beschäftigte. Es öffnete und schloss diesen immer wieder. Anhand einer Auswertung im Kollegialen Austausch entstand dann ein Angebot. Dabei geht es darum, dass diesem Kind verschiedene Verschlüsse zur Verfügung stehen, welche es öffnen und schliessen kann. Während dem Angebot sind auch Emin und Oliver dazu gekommen. Beide begannen die beiden Bretter mit mehreren Verschlüssen zu untersuchen und probierten die Schlösser zu öffnen. Die Beiden steckten viel Konzentration und Energie in ihre Tätigkeit. Das Angebot war ein voller Erfolg.

Verfasserin: Ladina

 

Nächster Halt: Zürich Hauptbahnhof

Am Freitag verwandelte sich der Korridor in einen Zug mit vier Waggons. Das Angebot war für Catarina von Gruppe Orange geplant aber auch für andere Kinder zugänglich. Am Morgenkreis stellte ich das Angebot den Kindern vor und ich habe Catarina eingeladen die Aufgabe des Zugführers zu übernehmen und die Billette zu verteilen und anschliessend auch zu kontrollieren. Im Vorfeld hat Catarina die Zugbilette im Bildungsbereich „Kreatives Gestalten“ selbst hergestellt.

Catarina freute sich über die Einladung und nahm gerne am Angebot teil. Stolz führte sie den Zug von einer bis zur nächsten Haltestelle. Um die Situation möglichst authentisch zu gestalten, sprach ich die Durchsagen über das Mikrofon aus. Im späteren Verlauf durften auch die Kinder Ansagen machen. „Nächster Halt: Zürich Hauptbahnhof, wir bitten alle Reisenden auszusteigen!“ Oder: „Nächster Halt: Zürich Hardbrücke“.

Die Kinder waren begeistert und fuhren mit uns mit. Stiegen ein oder wieder aus, gingen in andere Räume und kamen wieder zurück zu uns in den Korridor und stiegen wieder ein. Catarina verteilte die Tickets oder kontrollierte die Fahrgäste. Auch ein Snackwagen kam hie und da vorbei und man konnte etwas zum Trinken oder Essen kaufen. Sogar unsere Kitaleitung Desiree setzte sich noch in den Zug und fuhr mit uns mit. Nevio und Marta freuten sich, als sie die Durchsagen übernehmen konnten und sprachen freudig ins Mikrofon: „Bitte alle Einsteigen!“

Verfasserin: Martina

Was der Herbst uns bringt…. wunderschöne Tage draussen

Der Herbst ist eingekehrt und wir geniessen die Sonnenstrahlen und erforschen, was die Natur so hergibt. Auf der Josefswiese experimentieren wir mit den heruntergefallenen Blättern. Die Kinder heben sie hoch, wir werfen sie und rennen durch den Blätterregen. Wir blasen die Blätter in die Luft und beobachten wie sie wieder zu Boden tanzen. Inspiriert vom Blatt tanzen wir „Ringel, Ringel Reihe“ durch das Blättermeer, welches am Boden liegt. Doch der Herbst ist nicht nur auf der Josefwiese spannend. Auf einem spontanen Ausflug entdecken wir einen kleinen Wald. Neugierig wagen wir uns den Pfad entlang:“Das ist ja ein richtiges Abenteuer“ benennt die Erzieherin und die Kinder sprechen das Wort freudig nach.

Verfasserin: Marie-Christine

Heute haben wir schlechte Laune

Heute schauen wir gemeinsam das Bilderbuch „Der Dachs hat heute schlechte Laune“ an, dabei geht es darum, dass der Dachs schlechte Laune hat und alle anderen Waldbewohner damit ansteckt, indem er unfreundlich zu ihnen ist und eben diese schlechte Laune an ihnen auslässt. Wir reden darüber, was bei uns selber schlechte Laune auslöst – dabei nennen die Kinder Auslöser wie „nöd zuelose“, „böse Träume“, „ausgeschlossen werden“, „Spielzüg wegnäh“ und „haue“. Wir sammeln Ideen für Dinge, die gegen schlechte Laune helfen: einfach mal schreien, stampfen, in ein Kissen boxen, eine Kissenschlacht machen, weiche Sachen schmeissen oder einen Wutzettel zerknittern oder zerreissen. Natürlich probieren wir die ganzen Dinge auch aus und tatsächlich fühlen wir uns plötzlich alle sehr gut. Das Schlechte-Laune-Grimassen-Schneiden ist gar nicht so einfach, weil
wir dabei immer wieder lachen müssen.

Verfasser: Ronald