Online-Tagebuch

mmmmmm, Mailänderli!

Heute ist der 4. Dezember und der Ernährungsbereich wird zur Backstube. In der Bringzeit lade ich die Kinder dazu ein, mir beim Herstellen des Mailänderli Teig zu helfen.

Wir benötigen dazu:

250g Butter, weich
225g Zucker
1 Prise Salz
3 frische Eier
1 Bio-Zitrone
500 g Mehl
1 frisches Eigelb
1 TL Milch oder Rahm

Und so wirds gemacht:

Butter in einer Schüssel verrühren. Zucker und Salz darunterrühren. Ein Ei nach dem anderen darunterrühren, weiterrühren, bis die Masse heller ist. Von der Zitrone die Schale abreiben, darunter rühren.
Mehl beigeben, zu einem Teig zusammenfügen, etwas flach drücken, zugedeckt mind. 2 Std. kühl stellen.

Im Morgenkreis stelle ich den Kindern dann das Angebot vor und nach dem Kreis dürfen die Kinder die mitmachen wollen, beim verarbeiten des Teiges helfen und Guezli aus dem Teig ausstechen. Leyla unsere Springerin kommt wie gerufen und bringt noch drei weitere Kinder zu meinem Angebot und hilft und unterstützt die Kinder beim Ausstechen. Eine ganze Stunde sind wir beschäftigt und stechen fleissig Mailänderli aus und die Kinder dürfen sie selbständig auf die drei vorbereiteten Bleche legen und mit Ei bestreichen. Ich habe den Backofen auf 200 Grad vorgeheizt und die fertigen Guezli in den Backofen geschoben. Ein herlicher Duft flutet den gesamten Ernährungsbereich bis hinaus in den Gang. Unsere Kitaleitung Désirée nimmt den feinen Geruch sogar bis ins Büro wahr und bekommt auf Nachfrage sogar ein Probiererli ins Büro geliefert. Jedes Kind darf dann am Abend ein Guezli mit nach Hause nehmen. Die restlichen Mailänderli packen wir über Mittag in unsere Guezlibüchsen und bewahren sie für den Adventskaffe auf.

Verfasserin: Martina

Wir brauchen eine Pause

Zurzeit gestalte ich aufgrund meiner Projektdokumentation das Podest des Bildungsraumes „soziale Bezüge“ um. Damit der obere Teil vorübergehend nicht ganz leer bleibt, habe ich dort einen Rückzugsort eingerichtet, bestehend aus Matratzen, Decken, verschiedenen Büchern und Chiffontüchern. Dieser Ort bietet die Möglichkeit, sich während dem Alltag zurückzuziehen, Gespräche zu führen oder einfach am Abend zur Ruhe zu kommen. Hier sieht man Ella und Marta, wie sie beide mit ihren Übergangsobjekten Bücher anschauen und dabei gemütlich auf den Matratzen liegen. Die Übergangsobjekte, hier der Nuggi und das Baby, vermitteln den Kindern Sicherheit und geben ihnen Trost und Raum, sich in schwierigen Phasen selbst zu regulieren. Sie dienen der Abwehr von Ängsten und helfen, die Abwesenheit der Eltern zu akzeptieren und ihnen Halt zu geben, wenn sie diese vermissen.

Verfasserin: Anna

 

Bobby-Car-Hindernis- Schanzen-Parcours

In nächster Zeit ist es unser Ziel viele unterschiedliche Bewegungsangebote im Gang zu gestalten. Daher gab es am 3. Dezember einen Hindernis-Schanzen-Parcours für Bobby-Cars zu bestreiten. Die Kinder  waren voller Eifer dabei. Sie mussten sowohl Kraft als auch ihre koordinativen Fähigkeiten nutzen, um die Hindernisse zu überwinden. Vielen stand die Konzentration und Anstrengung ins Gesicht geschrieben. Als die Älteren Kinder ihre Energie etwas losgeworden waren und auch die Kleinkindgruppen-Kinder dazu kamen, passte ich den Parcour etwas an und so konnten sehr viele Kinder vom Angebot profitieren.

Verfasserin: Karin

 

Miteinander Lernen

Bei der Belegungsplanung achten wir jeweils auf eine kleine Altersdurchmischung. So können die jüngeren Kinder von den älteren Kindern etwas lernen und die älteren Kinder können sich in der helfenden und unterstützenden Rolle einbringen und so ihr Selbstbewusstsein stärken. Lina ist nun schon bald zwei Jahre alt und Yara wird bald ein Jahr alt. Yara isst noch Brei und Lina möchte ihr helfen. Sie nimmt einen Löffel und streckt ihn Yara hin. Yara öffnet den Mund und Lina schiebt den Löffel sorgsam in den Mund. Diese Fütter-Situation am z’Vieri-Tisch braucht von beiden Kindern viel Kooperation. Sie müssen sich aufeinander abstimmen um das Füttern zum Gelingen zu bringen. Lina erhält dabei die aktive Rolle und kann im prosozialen Verhalten Erfahrungen sammeln. Sie erlebt sich in einer führsorglichen Rolle, welche sie im Alltag oft bei den Erzieherinnen beobachtet. Zudem erhält sie Zuspruch durch die Erwachsenen und freut sich mit Yara über das Gelingen des Fütterns. Yara erfreut sich der Aufmerksamkeit und Hilfe von Lina und trägt mit ihrer Kooperation aktiv zum Gelingen bei. Bereitwillig lässt sie sich helfen, obwohl sie sonst viel lieber alleine isst. Dies verdeutlicht, wie sehr sie Linas Unterstützung auf der Beziehungsebene geniesst.

Verfasserin: Marie-Christine

Das Theater

Heute machen wir ein Theaterstück. Wir spielen die Geschichte von „Fritz Frosch pupst“ nach. Zum Einstieg erzähle ich den Kindern die lustig Geschichte, vom Frosch Fritz der viel Luft im Bauch hat und immer wieder pupsen muss. Jetzt werden die verschiedenen Rollen verteilt. Wer spielt den Frosch, die Freunde vom Frosch oder den Arzt? Das Theaterstück beginnt. Applaus!!!!

Bildung erfolgt hier weniger im Sinne von Beibringen oder Belehren, als durch die Schaffung von Gelegenheiten. Jeder darf im Mittelpunkt stehen und etwas vorzeigen. Es entsteht ein Freiraum, um neue Rollen und Handlungen auszuprobieren. Auf dem Weg des praktischen Tuns gibt es unendlich viele Lernmöglichkeiten. Es wird ausprobiert und auch wieder verworfen. Am Ende gibt es unter Umständen nicht einmal etwas, das man unmittelbar als Ergebnis, als Beweis für eine sinnvolle Betätigung vorzeigen könnte, aber dennoch sind wir um so viele wertvolle Erfahrungen reicher. Gibt es ein Ergebnis, so muss es auch nicht „das Übliche“ sein, „was man so erwartet“ von einem Theaterstück. Wir sind auf einen gemeinsamen Weg, einer kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema Theater.

Verfasserin: Claudia

Spielplatz Pfingstweid, eine Herausforderung für die Grobmotorik

Auf dem neuen Spielplatz der Schule Pfingstweid, turnt die Gruppe Lila auf den Kletterelementen herum. Über verschiedene Ebenen gelangen die Kinder von einem Turm auf den nächsten. Das Klettergerüst besteht aus unterschiedlichen Materialien, was die Kinder herausfordert und sie ihre Klettertechniken anpassen müssen. Über Seile, obendrüber oder unten durch gelangt man in grosse Holzräder oder kleine Höhlen. Auf dem Spielplatz kann man sich auch mit Mechanismen vertraut machen und beobachten, wie sich etwas verhält, wenn man einen Hebel in Bewegung setzt.

Trotzt dem Regenwetter hatten Marta, Julie, Marlon, Teo, Damiano, Felix, Ella, Constantin, Ella Soleil und Nino viel Spass und konnten ihre grobmotorischen Fähigkeiten nutzen.

Verfasserin: Rebecca

Sternenzauber

Ende November brauchte das Fenster im Kreabereich einen neuen Anstrich. Bald würde die Adventszeit starten. Daher konnten die Kinder während eines Angebots helfen, die Fenster erst einmal gründlich zu  putzen. Ada und Ceres halfen dabei gerne. Danach konnten sie mit Malerklebeband Sterne gestalten. Ceres, Ada, Nayra, Phina und Julia waren konzentriert dabei und so entstanden die unterschiedlichsten  Sterne. Auch Salome gestaltete mit. Sie liess ihrer Fantasie freien lauf und gestaltete eine Strasse und einen Adler dazu. Siehe linkes Fenster. Danach durften die Kinder mit Malrollern die Farbe verteilen. Ada, Ceres, Phina und Zoey vollendeten das Werk. Als es nach dem Wochenende trocken war, half Mateo mit, die Klebestreifen zu entfernen. Ein grosses Gemeinschaftswerk war entstanden.

Verfasserin: Karin

„Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl.“

Den Kern dieses Zitats von Edna Ferber probieren wir den Kindern der Kita Regenbogen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Glauben mit auf den Weg zu geben, indem wir die Adventszeit möglichst vielseitig und bunt mit ihnen gestalten. Bei den Kleinkindergartengruppen wartet auf die Kinder im Dezember ein Adventskalender gefüllt mit den unterschiedlichsten Angeboten zu den Themen Winter und Weihnachten. Bevor es losgeht, besucht die Gruppe Lila quasi als Einstimmung gemeinsam den Weihnachtsmarkt. Eine Karusselfahrt verzaubert die Kinder und weihnachtliche Klänge im Hintergrund machen die Stimmung komplett. Anschliessend sehen wir uns den grossen, glitzernden Weihnachtsbaum an und schlendern an den unterschiedlichen Ständen in der Halle des Hauptbahnhofs vorbei. In diesem Sinne Ho, Ho, Ho und allen Lesern eine besinnliche Vorweihnachtszeit!

Verfasser: Ron

Zvieri vorbereiten

Am Nachmittag, nach dem Spiel in der offenen Arbeit, können die Kinder der Gruppe Gelb den Zvieri kaum erwarten. Damit sie am Alltag teilhaben können und keine Wartezeiten entstehen, dürfen sie beim Vorbereiten mithelfen. Wenn wir den Tisch in den Raum schieben, schnappen sich die Kinder von selbst einen Stuhl und befördern ihn an den Tisch. Samuel, Leo und Amélie haben hier ihren Stuhl an den Tisch geschoben. Una hat verschiedene Methoden ausprobiert. Zuerst sass sie auf den Stuhl und rutschte mit Hilfe der Füsse nach vorne. Danach stand sie auf und zog den Stuhl mit einer Hand, bis sie ihr Ziel erreichte. Am Tisch angekommen, dürfen die Kinder mitbestimmen, welche Früchte wir aufschneiden sollen. Samuel und Una haben sich für Birnen entschieden.

Verfasserin: Alexandra

 

Ausflug zum Hauptbahnhof

Heute kam Samuel am Morgen in die Kita und erzählte mir, er habe heute einen Zug gesehen. Ich fragte ihn, wo er ihn gesehen habe und er antwortete mir «imene Buech». Daraufhin frage ich ihn, ob wir am Morgen zum Hauptbahnhof fahren sollen, um uns die Züge dort anzuschauen. Samuel war sehr angetan von der Idee. Gesagt, getan. Also gingen wir zum Hauptbahnhof und bestaunten dort einen Interregio.

Verfasserin: Olivia