Online-Tagebuch

Menuplan KW4/26

Das Interesse der Kinder aufnehmen und daraus ein lehrreiches Angebot gestalten

Als die Kinder von ihren Weihnachtsferien erzählten, berichteten einige von ihren Erlebnissen beim Skifahren. Um das in der Skischule gelernte Wissen mit den anderen Kindern zu teilen, plante ich ein Angebot zum Thema Skifahren und Schlittschuhfahren. Die Kinder konnten sich auf einem gestalteten «Weg» vom Bildungsraum Soziale Bezüge bis zum Schlafzimmer mit Skiern, Skistöcken, Skihelm, Skibrille oder Schlittschuhen fortbewegen. Durch dieses Angebot hatten die Kinder die Möglichkeit, voneinander zu lernen und ihre Erlebnisse aus den Skiferien im Rollenspiel nochmals aufzugreifen und nachzuspielen.

Verfasserin: Claudia

 

Bobbycar-Angebot

Ich habe gemerkt, dass die Kinder gerne mit Bobbycars und Wägeli spielen, deswegen habe ich mich dazu entschieden, den Kindern ein Bewegungsanbgebot im Innenhof anzubieten. Ich habe mit Pylonen Tore gebildet, damit die Kinder mit den Bobbycars durchfahren und sich bewegen können. Vor allem Auro hatte an dem Angebot viel Spass und ist hindurch gefahren. Durch das Angebot konnten die Kinder spielerisch ihre motorischen Fähigkeiten üben und erweitern und Zeit an der frischen Luft verbringen.

Verfasserin: Sophia

Augen zu – Sinne an!

Im Rahmen unseres Adventskalenders fand heute ein besonderes Angebot statt, bei dem die Kinder verschiedene Lebensmittel blind erraten durften. Diese Aktion erforderte viel Vertrauen und Mut, da die Kinder im Vorfeld nicht wussten, welches Lebensmittel sie probieren würden. Kira, Hugo, Luisa, Alma, Kiran; Keno, Kaja, Kalle, Helen und Luca liesen sich auf das Sinnesspiel ein.

Die Teilnahme war freiwillig: Die Kinder konnten aktiv mitmachen oder zunächst nur zuschauen. Dadurch hatten sie die Möglichkeit, den Ablauf zu beobachten, sich ein eigenes Bild zu machen und gegebenenfalls Mut bei den anderen Kindern zu schöpfen.

Das Kind, das an der Reihe war, erhielt eine Augenbinde. Ein anderes Kind oder ich selbst gab anschließend ein Lebensmittel in den Mund. Danach durfte das Kind erraten, um welches Lebensmittel es sich handelte. Bei Bedarf unterstützten wir den Erratungsprozess mit kleinen Hinweisen.

Ich war sehr erfreut über den Mut und das große Vertrauen der Kinder – auch jener aus den anderen Gruppen. Mit viel Freude erkundeten sie die Lebensmittel mithilfe ihrer Sinne, fühlten und schmeckten bewusst und tauschten sich anschließend darüber aus.

Im Mittelpunkt der Aktion stand die sinnliche Wahrnehmung. Durch das Blinderraten konnten die Kinder ihren Geschmacks- und Geruchssinn intensiv einsetzen. Gleichzeitig wurden Konzentration sowie genaues Wahrnehmen gefördert.

Ein besonderer Schwerpunkt lag zudem auf den Themen Vertrauen und Mut. Die Kinder ließen sich auf etwas Unbekanntes ein und vertrauten dabei sowohl der begleitenden Person als auch der Gruppe. Die Selbstbestimmung der Kinder wurde respektiert, da jedes Kind selbst entscheiden durfte, ob und wann es teilnehmen möchte.

Durch das Beobachten der anderen Kinder konnten insbesondere zurückhaltendere Kinder Sicherheit gewinnen und schrittweise Vertrauen aufbauen. Die gegenseitige Unterstützung stärkte das soziale Miteinander und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe.

Insgesamt bereitete die Aktivität den Kindern große Freude und förderte auf spielerische Weise ihre Neugier, Selbstsicherheit sowie ihre Erfahrungen im Bereich Ernährung.

Verfasserin: Martina

 

Farbenprojekt auf der Gruppe Blau

Im gesamten November habe ich mit den Kindern der Gruppe Blau ein Farbenprojekt durchgeführt. Mein Ziel war es mit den Kindern auf spielerische Art Farben zu lernen. Sodass einige sie am Schluss benennen uns zuordnen konnten. Das Angebot fand 2-mal die Woche statt und deswegen nahmen die meisten Kinder mehrmals teil. Die Kinder, die am meisten teilnahmen, waren Lily, Lio, Dana und Carlo. Wenige Male haben Colin, Nils und Nuria mitgemacht. Wir haben hauptsächlich die Grundfarben angeschaut, mithilfe eines Buches und Kärtchen. Die verschiedenen Kärtchen zeigten jeweils die Farbe, ein Tier in der Farbe und eine Frucht in der Farbe. So habe ich die Kinder gefragt, was dies ist, und habe die Begriffe vorgesprochen und die Kinder haben sie probiert zu repetieren. Ebenfalls haben wir Duplo-Klötze der Farbe nach geordnet. Zum Beispiel habe ich die Farbe Blau als Klotz hochgeheben und sie sollten diesen zu den anderen gleichfarbigen Klötzen hinlegen.

Mit diesem Projekt wurde die Sprache mit interaktiven Angeboten gefördert. Zu Beginn des Projekts waren die Kinder manchmal abgelenkt oder nicht lange bei der Sache, aber mit der Zeit zeigten sie aus meiner Sicht hohes Interesse und Freude neues dazuzulernen. Manchmal sassen alle Kinder 20 Minuten bei mir und machten mit mir das Angebot. Die Konzentration und Durchhaltevermögen der Kinder hat mich erfreut und auch erstaunt.

Im jungen Alter beginnen Kinder, Farben bewusst wahrzunehmen und zu benennen. Beim Spielen mit bunten Gegenständen entwickeln sie wichtige kognitive Fähigkeiten, indem sie lernen, Farben zu unterscheiden, zu vergleichen und Kategorien zu bilden. Diese frühen Erfahrungen fördern die Wahrnehmungsentwicklung, besonders die visuelle Wahrnehmung, da Kinder zunehmend feine Unterschiede in Farbtönen erkennen. Durch das ständige Wiederholen und Benennen der Farben erweitern Kinder ihren Wortschatz und stärken ihre sprachliche Entwicklung. Sie verbinden sprachliche Begriffe mit visuellen Eindrücken, was das Verständnis von Symbolen und Bedeutungen unterstützt. Beim Sortieren von Bauklötzen trainieren Kinder ihre Problemlösefähigkeiten sowie ihre kognitive Flexibilität, da sie lernen, Regeln anzuwenden und umzudenken. Gleichzeitig wird die Feinmotorik gefördert, wenn sie die Objekte greifen, drehen und korrekt zuordnen. Farbenlernen unterstützt auch die sozial-emotionale Entwicklung. Kinder erleben Erfolg, wenn sie eine Farbe richtig benennen, und stärken ihr Selbstvertrauen. In Interaktionen mit Erwachsenen und anderen Kindern üben sie zudem Kommunikation und gemeinsames Aufmerksamkeitsteilen, ein wichtiger Baustein für soziale Entwicklung.

Verfasserin: Moira

Drehen, drehen, drehen…

Ob um die eigene Achse oder um eine Säule herum: Bei Lilly, Auro und Julius wird sich gedreht. Um die eigene Achse: Die Kinder stehen im Raum und beginnen sich zu drehen. Automatisch strecken sie dabei die Arme aus. Manchmal geschieht das aus dem Nichts heraus, manchmal läuft Musik und die Kinder nennen es Tanzen. Meistens drehen sich die Kinder bis ihnen schwindlig wird und sie auf den Boden plumpsen. Sobald es ihnen möglich ist, stehen sie wieder auf und drehen sich weiter. Um etwas herum: Die Säule in unserem Schlafzimmer ist wie dafür gemacht: die Kinder rennen seit Jahren um die Säule herum. So auch Lilly, Auro und Julius. Wenn wir das Schlafzimmer zum Gumpizimmer umwandeln, bewegen sich die Kinder kurz im gesamten Raum und bald wird nur noch um die Säule herumgerannt. Es muss aber nicht immer die Säule sein. Auch andere Gegenstände auf dem Boden können für die Kinder eine Mitte darstellen wo sie rund herumrennen können.

Spielschema: Rotation
Es gibt unterschiedliche Spielschemata wie zum Beispiel werfen, transportieren, verbinden. Eines davon ist das Spielschema Rotation. Schemata sind Verhaltensmuster und innerhalb der Spielschemata können die Kinder viel erforschen und lernen. Das Spielschema Rotation beinhaltet nicht nur die Grobmotorik. Es zeigt sich ebenfalls, wenn sich Kinder mit mechanischem Drehen beschäftigen und überall wo sie Kreise und Kurven erkunden. Beispielsweise das Rad eines Spielzeugautos, Windräder, Schnur abwickeln, usw. Auch wenn es von aussen nur wie Spielen aussieht, lernen die Kinder dabei verschiedenstes. Beim Spielschema Rotation erforschen die Kinder Ursache-Wirkung und wie sich Dinge bewegen. In meiner Beobachtung und Beschreibung von diesen Kindern steht die Grobmotorik im Vordergrund. Sie erkunden das Gefühl vom Schwindel und wie der Körper darauf reagiert. Wenn die Kinder in der Zukunft das Spielschema der Rotation verfolgen, können sie noch ganz andere Bereiche erkunden:

-Beeinflussung Objekte durch Kraft und Bewegung
-Verbesserung der visuellen Wahrnehmung
-Fähigkeit zu Beobachten und Vorhersagen
-Räumliches Bewusstsein
-Und vieles mehr

Verfasserin: Alexandra

Adventsbasteln auf Gruppe Grün

In der BOA= Bereichsübergreifenden offenen Arbeit durften die Kinder, die Lust hatten, Tannenbäume aus Papier verzieren und bemalen. Am Angebot nahmen einige Kinder von Gruppe Gelb teil, sie wurden unterstützt und begleitet von Sophia. Bei diesem Angebot wird das Gemeinschaftsgefühl und die Feinmotorik gefördert und die Kinder lernen durch ihre eigenen Erfahrungen.

Verfasserin: Carmen

Unser Adventskalender

Bei den Kleinkindergarten-Gruppen Orange, Rot und Lila kommt immer mehr Weihnachtsstimmung auf: Die Dekoration hängt, die Fenster und Türen sind bemalt, der Tannenbaum ist aufgestellt und der Adventskalender ist bereit. Dabei wird täglich in unserem Kreis von der leitenden Person das Säckchen mit der richtigen Nummer vom Kalender entfernt. Anschliessend dürfen jeweils zwei Kinder etwas aus dem Sack nehmen und es den anderen Kindern zeigen. Die herausgenommenen Dinge symbolisieren dann ein Angebot, welches mit den Themen Winter oder Weihnacht zu tun hat und werden vorgestellt. Jeden Tag aufs neue warten alle schon gespannt, was sich als nächstes im Sack verbirgt.

Verfasserin: Anna

Bewegungsangebot zum Thema „Pferde“

Im Rahmen meines Praxisauftrages habe ich während der offenen Spielzeit ein Bewegungsangebot zum Thema „Pferde“ durchgeführt. Zu diesem Zweck gestaltete ich einen Parcours mit Hütchen, verschiedenen Hindernissen sowie Reifen.

Zum Einstieg betrachteten wir gemeinsam ein Bilderbuch und aktivierten das Vorwissen der Kinder, indem ich Fragen zum Thema stellte und sie zum Austausch anregte. Anschliessend wurden die „Pferde“ gemeinsam vorbereitet und gepflegt, bevor die Bewegungssequenz startete.

Im weiteren Verlauf erkundeten die Kinder selbstständig den Parcours. Dabei wurden insbesondere die Grobmotorik sowie das Gleichgewicht gefördert. Gleichzeitig konnten die Interessen der Kinder im Bereich Rennen und Springen aufgegriffen und erweitert werden.

Verfasserin: Stella

Weihnachtsmarktbesuch

Weihnachtsmärkte sind eine wundervolle Möglichkeit, sich in die festliche Stimmung zu versetzen und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu steigern. Am 5. Dezember haben wir gemeinsam den Weihnachtsmarkt im Züricher Hauptbahnhof besucht, um die weihnachtliche Atmosphäre mit Lichter, Musik und Düften multisensorisch zu erleben und Traditionen kennenzulernen. Es war eine schöne Gelegenheit, Zeit miteinander zu verbringen und gemeinsame Erinnerungen zu schaffen. Als wir auf dem Markt ankamen, betrachtete Leone den farbigen Schutzengel im Hauptbahnhof und war sehr begeistert. Er rief immer wieder: «Wow!».

Verfasserin: Soe