Online-Tagebuch

Pcknick drinnen

Heute hat die Gruppe Orange ausnahmsweise das Zvieri im eigenen Gruppenraum gegessen. Normalerweise essen wir gemeinsam im Ernährungsbereich, aber da alle anderen Gruppen draussen waren, wollten wir das Zvieri etwas spezieller gestalten und haben ein kleines Picknick auf der Gruppe gemacht. Die Kinder hatten sichtlich Freude an dieser Abwechslung. Während des Essens sind viele Interessante Gespräche entstanden und das Essen hat allen geschmeckt.

Verfasserin: Tanja

Die Zone der nächsten Entwicklung

Noé zeigte während einer Beobachtung Interesse an Bewegung durch vorsichtiges Hüpfen auf Mätteli-Häufchen. An den ausgefallenen und herausfordernden Parcours, welche sonst im Gang für die älteren Kinder gebaut werden, nahm er jedoch noch nicht teil. So baute ich einen kleinen Rundlauf im Lichterzimmer, bei welchem er Klettern, Herunterhüpfen, Purzeln, Balancieren und Rutschen auf seinem Niveau vertiefen konnte. Lou, die sich manchmal nicht traute, solche Parcours selbst zu meistern, hatte auch grossen Spass sich darauf einzulassen und an ihre Grenzen zu gehen. Vielfältig kletterte sie über die Hindernisse. Als ältere Kinder dazu kamen, wollten sie den Parcour umgestalten. Er sollte v.a. herausfordernder werden, da er ihnen rasch zu langweilig war.  So musste ich sie bremsen und die Regel aufstellen, dass nur Noé heute den Parcour umbauen dürfe, damit dieser nicht über sein Lernfeld hinaus verändert würde. Die Kinder welche motorisch schon weiter waren, zeigten neue ausgefallene Ideen über die Elemente zu kommen bspw. rücklings mit den Beinen in die Luft gestreckt von der flachen niederen Rutsche zu gleiten. Auch Plüschtiere durften rutschen. Diese Ideen wurden von Noé, Lou und später auch Aeneas freudig in ihr eigenes Spiel integriert. Als Noé begann den Parcour umzugestalten und eine Brücke baute, veränderten sich wiederum die Spielweisen und Herausforderungen, blieben aber weiterhin auf einer für ihn passenden Stufe der nächsten Entwicklung.

Die „Zone der nächsten Entwicklung“ (ZNE) nach Lew Wygotski beschreibt den optimalen Lernbereich zwischen dem, was ein Kind bereits selbstständig kann, und dem, was es mit Unterstützung erreichen kann. Es ist die Phase, in der Reifeprozesse aktiv gefördert werden, um zukünftige Selbstständigkeit zu ermöglichen.

Verfasserin: Karin

Fasnachtszauber auf den Kleinkind-Gruppen

Vom 23. Februar bis zum 27. Februar verwandelte sich unsere Kita in eine bunte Fasnachtswelt. Überall wurde gelacht, getanzt und gefeiert. Die ganze Woche über konnten sich die Kinder verkleiden und in neue Rollen schlüpfen. Am Montag wurde es in der Gruppe Gelb handwerklich. Als Bauarbeiter mit Helm und Werkzeug fühlten sich die Kinder wie auf einer echten Baustelle. Am Dienstag wurde es richtig bunt. Die Konfetti-Kiste wurde gefüllt und stand für die Kinder zum Spielen bereit. Mit verschiedenen Schöpfsachen wurde ausprobiert, umgefüllt und experimentiert. Manche Kinder warfen das Konfetti begeistert in die Luft und schon bald entstand eine fröhliche Konfetti-Schlacht. In der Gruppe Grün konnten sich die Kinder schminken lassen und in neue Figuren verwandeln. In der Gruppe Türkis sorgte die Guggenmusik für gute Stimmung und viel Bewegung. In der Gruppe Blau wurden kreative Masken gebastelt, die stolz präsentiert wurden. Am Freitag wartete ein besonderes Highlight. Es gab feine Fasnachtsküchlein, die wir gemeinsam genossen haben. Es war eine laute, bunte und fröhliche Woche voller Lachen, Musik und ganz viel Fasnachtszauber.

Verfasserin: Dijona (Lernende 2. Lehrjahr)

 

Fasnachts-Experimente

Wiedereinmal haben die Kinder Naturwissenschaften auf verschiedenen Ebenen hautnah erlebt: Im Rahmen der Fasnachtswoche war das Thema Farben omnipräsent und so
entschied ich, mit den Kindern ein Smarties-Regenbogen-Experiment zu machen. Wir beobachteten, wie sich die unterschiedlichen Farben unterschiedlich schnell lösten. Thema war auch der Unterschied von braun zu schwarz, da viele Kinder auf anhieb meinten, dass dunkle Smarties sei schwarz, als ich die Farben abfragte. So lernten die Kinder voneinander die Farbnamen. Auch ein Geschmacksexperiment durfte nicht fehlen: Alle Smarties-Farben wurden nacheinander probiert. Zuvor musste eine Vermutung geäussert werden zur Frage, ob alle Smarties-Farben gleich oder unterschiedlich schmecken würden. Sowohl vor als auch nach dem Test gab es hier ganz unterschiedliche Ansichten. Zudem versuchten ein paar Kinder mit unterschiedlichen Tricks und Begründungen weitere Smarties für ihren „Test“ zu ergattern.

Um die Wartezeit bis die Smarties einen schönen Regenbogen über dem braunen Boden bilden konnten weiter zu verkürzen, machten wir noch ein elektrostatisches Anziehungsexperiment und liessen Kosmetikpapier-Clowns um einen statisch aufgeladenen Stab tanzen und danach greifen. H. und L. waren besonders fasziniert. Wir nahmen auch Magnete dazu und testeten diese mit den Clown zum schauen, ob sie denn magnetisch sind. Auch war es lustig zu beobachten, dass die Clowns sich zurückzogen, wenn man den Finger in den Spalt dazwischen streckte und sich wieder zum Stab bogen, sobald man den Finger wieder aus dem Spalt nahm.

Verfasserin: Karin

Eiswürfel schmelzen auf unterschiedliche Weise

Mit der Hand oder im Mund oder im Wasser konnten Kinder grössere und kleinere Eiswürfel schmelzen. Wir beobachteten auch die Wasserverdrängung des Eiswürfels und dass Eis auf dem Wasser im Glas schwimmt. Als die Kinder voller Freude Eiswürfel im Akkord schmolzen, wurde es immer rutschiger auf dem Tisch und so dauerte es nicht lange, bis wir die Würfel auch über den Tisch gleiten liessen.

Verfasserin: Karin

 

Die lustigste Woche im Jahr!

Mit einem fröhlichen Lachen blicken wir zurück auf diese tolle Fasnachtswoche! Die Woche war gefüllt mit vielen spassigen Angeboten: Es wurde mit Konfetti gespielt, Masken & Hüte gebastelt, geschminkt, Pizza gebacken, getanzt, gelacht und in verschiedene Rollen geschlüpft. Die Kinder kamen jeden Tag in grossartigen Kostümen – von Prinzessinnen über Superhelden bis hin zu wilden Tieren war alles dabei. Auch die Erwachsenen haben sich grosse Mühe gegeben und mit ihren fantasievollen Verkleidungen zur fröhlichen Stimmung beigetragen. Ein besonderes Highlight war unser feines, tierisches Zvieri, bei dem die Kinder aktiv mithelfen konnten. Gemeinsam haben wir zum Beispiel eine Erdbeer-Bananen-Schlange und Schlangen-Sandwiches zubereitet. Das hat nicht nur Spass gemacht, sondern auch richtig lecker geschmeckt! Die fröhliche Stimmung und die vielen kreativen Momente haben diese Fasnachtswoche zu etwas ganz Besonderem gemacht!

Verfasserin: Melisa (2. Lehrjahr)

Fasnachts-News!

Heute ging es richtig los mit unserer Fasnachtsfeier und zwar bunt, laut und fröhlich! Es wurde fleissig geschminkt, verkleidet und geschniegelt, bis überall kleine und grosse Fasnachtsheld*innen unterwegs waren.

Im Ernährungsbereich wurde natürlich nicht nur gefeiert, sondern auch geschlemmt. Ein besonderes Highlight waren die lustigen Pizzaclowns, die von den Kindern selbst zubereitet wurden. Mit viel Fantasie, Käse und Oliven entstanden wahre Kunstwerke! Am Abend durften die Kinder ihre kreativen Meisterwerke stolz mit nach Hause nehmen , ein Clown zum Anbeissen sozusagen. Ausserdem gab es feinen, selbstgemachten Fruchtsalat – damit auch die Vitamine ein bisschen mitfeiern durften. Zum Mittagessen stärkten wir uns mit leckerem Kartoffelstock mit Braten, feiner Sauce sowie Erbsen und Karotten.

Es ist immer wieder wunderschön zu sehen, mit wie viel Begeisterung sich sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen kostümieren und ins Zeug legen. Wenn Gross und Klein gemeinsam feiern, macht Fasnacht einfach doppelt Spass!

Ein weiteres Highlight an diesem besonderen Tag war der Geburtstag von Aeneas: Er wurde heute stolze drei Jahre alt! Lieber Aeneas, wir wünschen dir von Herzen alles Gute auf deinem weiteren Lebensweg, ganz viel Freude, Gesundheit und unzählige glückliche Momente!

Verfasserin: Martina

Wir entdecken das Licht

Im vorbereiteten Lichterzimmer auf der Gruppe Rot konnten Agostino, Fleur, Perrine, Ellie und Leone selbstständig verschiedene Lichtquellen erkunden. Sie konnten durch eigenes Ausprobieren verschiedene Erfahrungen sammeln.

Agostino und Perrine entdeckten schnell die Taschenlampen. Mit grosser Neugier drückten sie den An- und Ausschaltknopf. Immer wieder probierten sie aus: Was passiert, wenn ich drücke? Sofort erschien ein Lichtstrahl. Beim erneuten drauf drücken, verschwand er wieder. Sie wiederholten dies viele Male. Besonders spannend war für sie, den Lichtstrahl hin und her zu schwenken. Sie leuchteten den Boden, die Wand, Möbel und auch ihre Hände an. Dabei beobachteten sie aufmerksam, wie sich das Licht bewegte und wie sich Schatten veränderten. Mit grosser Neugier suchten sie gezielt neue Orte, die sie anleuchten konnten.

Ellie, Leone und Fleur beschäftigten sich währenddessen mit dem Leuchtkasten. Auf die leuchtende Fläche legten sie farbige Plexiglas-Elemente. Zuerst betrachteten sie einzelne Farben aufmerksam. Sie hielten die Teile hoch, legten sie wieder ab und schoben sie über die Oberfläche. Nach und nach begannen sie, mehrere Elemente übereinanderzulegen. Die Farben verändern sich.

Auch die Leuchtwürfel weckten Agostinos Interesse. Neugierig nahm er einen Würfel in die Hände und betrachtete ihn. Beim Kippen bemerkte er, dass sich die Farbe veränderte. Mehrmals drehte er den Würfel hin und her und beobachtete konzentriert den Farbwechsel. Durch seine Bewegung konnte er selbst beeinflussen, welche Farbe erschien. Mit viel Ausdauer wiederholte er dies und prüfte seine Entdeckung immer wieder aufs Neue.

Während des gesamten Angebots waren die Kinder sehr konzentriert. Durch das Spiel mit Licht sammelten sie Erfahrungen im Bereich Wahrnehmung, Ursache und Wirkung sowie Feinmotorik. Neugier wurde geweckt und sie hatten grosse Freude am Entdecken.

Die Kinder konnten das Licht nicht nur sehen, sondern aktiv beeinflussen. Ein wichtiger Schritt, um ihre Umwelt zu verstehen.

Verfasserin: Ilenia

Interaktion und Zusammenspiel

In unserem Alltag finden täglich Interaktionen unter Kindern statt. Jüngere Kinder ahmen ältere nach und möchten gleiches Tun. Interessen und Spielmaterial verbindet Kinder und bringt sie zusammen. Sie lernen unter und voneinander, zu warten, zu helfen oder bieten einander Spielzeug an. Hierzu einige Eindrücke von den Kindern Lioba, Matea, Tian, Remi und Alma.

Spiel mit mir…

Ich will auch…

Ich kann das auch…

Ich mag dich…

Ich schaue dir zu…

Wir zusammen…

 

Verfasserin: Carmen

Fasnachtsmontag

Es ist so weit – die Fasnachtswoche steht vor der Tür! Gemeinsam mit den Kindern sind wir in unsere bunte, laute und fröhliche Woche gestartet – mit tollen Kostümen und geschminkten Gesichtern.

Im Ernährungsbereich stellten die Kinder heute feinen Hexenzwieback mit bunten Streuseln für den Zvieri her. Im Gang sorgte ein fröhliches Konfettibad mit Guggenmusik für ausgelassene Stimmung.

Im Bereich Soziale- Bezüge durften sich die Kinder selbst schminken oder sich von uns schminken lassen. Im Kreativbereich konnten sie eigene Masken basteln, diese anschließend tragen oder mit nach Hause nehmen.

Zum Mittagessen gab es ein festliches Fasnachtsmittagessen: bunte Nudeln mit Meatballs und leckerer Sauce. Auch hier durfte die Farbe natürlich nicht fehlen – passend zu unserer fröhlichen Fasnachtsstimmung!

Die Bilder geben einen kleinen Einblick in unseren ersten, gelungenen Tag der Fasnachtswoche.

Verfasserin: Martina