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Menuplan KW46/2026

Angebot rund um die Kaffeebohne

Gemeinsam gingen wir den Fragen nach: Wie entsteht Kaffee? Wo wachsen Kaffeebohnen? Wie sehen sie aus, wenn sie geerntet werden, und was passiert danach mit ihnen?

Anhand von verschiedenen Bildern, welche die einzelnen Schritte der Kaffeeherstellung zeigten, konnten die Kinder erfahren, dass Kaffee ursprünglich an einem Baum wächst. Sie entdeckten, dass die Kaffeebohnen aus den roten Kaffeekirschen gewonnen werden und nach der Ernte verschiedene Verarbeitungsschritte durchlaufen, bevor daraus Kaffee hergestellt werden kann.

Anschliessend stand das eigene Entdecken mit den Sinnen im Mittelpunkt. Die Kinder durften echte Kaffeebohnen betrachten, anfassen und daran riechen. Dabei stellten wir gemeinsam Fragen wie:

·       Wie riecht eine Kaffeebohne?

·       Welche Farbe hat sie?

·       Ist sie hart oder weich?

·       Wie fühlt sich ihre Oberfläche an?

·       Wie sieht eine Kaffeebohne von ganz nah aus?

Die Kinder konnten ihre Beobachtungen mitteilen, Vermutungen äussern und miteinander ins Gespräch kommen. Durch das direkte Erleben wurde das Thema für sie greifbar und verständlich.

Im anschliessenden Rollenspiel durften die Kinder selbst aktiv werden. Sie schlüpften in verschiedene Rollen, stellten spielerisch Kaffee her, bereiteten ihn zu und bewirteten sich gegenseitig. Dabei entstanden schöne Gesprächssituationen und gemeinsame Spielerlebnisse.

Verfasserin: Claudia

Anouk entdeckt die Welt der Erwachsenen

Anouk ist 19 Monate alt und liebt es, in die Rolle der Erwachsenen zu schlüpfen. Besonders gerne kümmert sie sich um ihre Puppen: Sie wickelt sie, putzt ihnen liebevoll die Nase und gibt ihnen Brei zu essen. Dabei ahmt sie alltägliche Situationen nach, die sie in ihrem Umfeld erlebt.

Auch das Autofahren mit kleinen Spielautos macht ihr grosse Freude. Mit viel Neugier und Hingabe spielt Anouk Alltagssituationen nach und entdeckt dabei immer wieder neue Möglichkeiten. Es ist schön zu beobachten, wie sie ihre Erlebnisse im Rollenspiel verarbeitet und ihre eigenen Erfahrungen auf spielerische Weise zum Ausdruck bringt.

Verfasserin: Sadia

Der Herbst ist da!

Auch in diesem Herbst sind wir wieder einmal pro Woche im Wald anzutreffen – und das neu mit unseren tollen grünen Waldwesten! Es wird fleissig erkundet, geklettert, gerutscht und entdeckt. Der Wald bietet uns unzählige Möglichkeiten, uns auszutoben, Neues auszuprobieren und die Natur mit allen Sinnen zu erleben. Dabei gibt es jedes Mal wieder etwas Spannendes zu entdecken!

Verfasserin: Martina

Menuplan KW44/2026

Beobachten von Lernprozessen

Carl (21 Monate) beschäftigt sich momentan gerne mit Spielzeugautos. Während des Spiels vertieft er sich teils bis zu einer Stunde in seine Tätigkeit und richtet seine Aufmerksamkeit auf die Fahrzeuge. Er begleitet sein Spiel mit „Brumm“-Geräuschen und ahmt dabei Motorengeräusche nach. Zudem erkennt er bereits verschiedene Automarken wieder.

Wenn man bei einer solchen Beobachtung genau hinschaut, lassen sich vielfältige Lernprozesse erkennen: Beim Spielen mit Autos greift Carl Alltagserfahrungen auf und entdeckt Zusammenhänge zwischen Bewegung und Wirkung. Sein Interesse unterstützt dabei seine Aufmerksamkeit und Ausdauer. Mit den „Brumm“-Geräuschen verbindet er Laute mit Gegenständen und Handlungen. Auch diese Laute unterstützen seine Sprachentwicklung, da er Laute erprobt und ihnen Bedeutung zuordnet. Das Wiedererkennen von Automarken spricht dafür, dass er sich bestimmte Merkmale einprägt und wiedererkennt. Kinder in diesem Alter erkunden ihre Umwelt durch Handeln, Wiederholen und Nachahmen.

Verfasserin: Ilenia

 

 

Kreatives Spiel mit Kastanien

Herbstzeit ist Kastanienzeit. Wir haben auf der Gruppe Grün momentan Kastanien im Angebot. Die Kinder lernen Kastanien kennen und dürfen ihre Erfahrungen damit machen. Einige Kinder stellen sich die Frage:

-Was ist das überhaupt?

-Wie fühlt sich eine Kastanie an?

-Kann ich die Kastanie essen?

-Wie kann ich eine Kastanie transportieren?

-Wie bekomme ich die Kastanien auf meinen Löffel?

Das Spiel mit den vielen Kastanien eignet sich gut für drinnen z.b in während dem offenen Zeitfenster und auch sehr gut für draussen. Es ist eine grosse Menge vorhanden, sodass alle Kinder, die Lust haben, sich mit Kastanien beschäftigen können.

Verfasserin: Carmen

Was machen die Kinder im Bildungsraum Sprache?

Im Sprachbereich vertiefen die Kinder spielerisch ihre Kenntnisse über Buchstaben, Wörter und Schrift. Sie versuchen, ihren eigenen Namen zu schreiben, einzelne Buchstaben wiederzuerkennen und diese zu benennen. Dabei entwickeln sie erste Kompetenzen, die den frühen Umgang mit Sprache, Schrift und Büchern umfasst.

Die Kinder beginnen, Laute in Wörtern wahrzunehmen, Reime zu erkennen und Gemeinsamkeiten zwischen Wörtern zu entdecken. Gleichzeitig entwickeln sie ein erstes Verständnis dafür, dass Buchstaben Laute darstellen und Schrift eine Bedeutung vermittelt. Beim selbstständigen Schreiben und Experimentieren mit Buchstaben werden zudem die Feinmotorik, die visuelle Wahrnehmung und die Konzentrationsfähigkeit gestärkt.

Durch eine anregende Lernumgebung, beispielsweise mit Buchstabenkarten, Namensschildern, Bilderbüchern und Schreibmaterialien, erhalten die Kinder die Möglichkeit, ihre sprachlichen Fähigkeiten entsprechend ihrem individuellen Entwicklungsstand zu erweitern. Dabei stehen die Freude am Entdecken, das selbstständige Ausprobieren und die Stärkung des Selbstvertrauens im Vordergrund.

Verfasserin: Claudia

Seifenbilder

Am 2. Oktober haben wir ein bischen mit Seife experimentiert. Wir nahmen ein Glas mit etwas Wasser und ein dünnes Röhrchen und pusteten Luft ins Wasser. So entstanden Luftblasen. Diese Tätigkeit erforderte eine gute Koordination der Mundmuskeln und könnte somit die Sprachförderung positiv beeinflussen. Die Kinder brauchten unterschiedlich lange um zu üben. Für ein Kind war hierbei die Herausforderung vor allem durch einen Strohhalm zu blasen. Als die Kinder dies konnten, fügten wir noch ein wenig Badeseife hinzu. Diese roch zwar lecker nach Aprikosen, hatte jedoch Bitterstoffe darin, um zu verhindern, dass die Kinder diese gerne Trinken würden. Ich erklärte den Kindern zudem, dass Seife nicht getrunken werden dürfe und warum. Die Kinder bliesen danach begeistert Seifenblasen und als wir noch Lebensmittelfarbe hinzufügten konnten wir die grossen Blasen auf Papier abbilden. Als ein Kind eine Riesenblase hervorzauberte versuchten wir alle, wie diese wohl zu machen wären?

Verfasserin: Karin

 

Es entsteht eine neue Baustelle

Im Mechanik & Konstruktionsbereich haben wir heute eine Baustelle errichtet. Aus dem Keller habe ich lange Absperrungsbretter geholt, welche die Kinder stolz herumtragen. Die schwarzen Paletten dienen als Fläche um die gebaut wird. Feste Kartonbögen sind die Wände, denn Lena formuliert einen Bauplan. Sie sagt: «Wir bauen hier ein neues Haus».

Die BauarbeiterInnen tragen Leuchtwesten und ein paar Kinder wollen auch einen Helm tragen. Mit den Hämmern, Sägen und Schraubenziehern schlüpfen die Kinder in ihre Rollen. Es wird laut auf der Baustelle und die Kinder konstruieren aktiv ihre Spiellandschaft. Immer wieder werden Stühle verstellt, neue Absperrbänder gezogen oder Wände versetzt.

Verfasserin: Corina